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6.7.2018

Bezahlbares Wohnen: Utopie oder Zukunft?

Am 02.07.2018 lud die Bundeszentrale für politische Bildung/bpb im Rahmen der checkpoint bpb - Montagsgespräche zu einer Diskussion über Zukunftsmodelle des Wohnens ein.

Buchstabenwürfel formen das Wort Mieten auf Geldscheinen. (© picture-alliance)


Wenn die Frage nach der Miete der Wohnung zur gängigen Smalltalkfrage wird… Wenn die Rente droht, zu 100% in die Miete zu gehen… Wenn zwölf Quadratmeter Wohnraum 500 Euro kosten…
Wenn Wohnungen zur Ware werden, dann müssen wir über Modelle für die Zukunft reden. Modelle, die das Recht auf Wohnen in den Mittelpunkt stellen und die Fragen diskutieren, wie wir mit Wohnraum in Zukunft umgehen wollen, wie wir unsere Städte gestalten wollen und wie wir mit der Ressource Stadtraum nachhaltiger umgehen können. Wir alle müssen wohnen, arbeiten, leben. Doch wie, wo und zu welchem Preis? Vorkaufsrecht oder Mietpreisbremse, Kapitalanlage oder Spekulationsobjekt: Die Mietpreise steigen, der Mangel an Sozialwohnungen bringen viele Menschen in Bedrängnis und die Politik steht für eine verfehlte Wohnungspolitik in der Kritik.

Im Stadtbild finden sich neue Konzepte wie Coworking Spaces – geteilte Büros, in die sich jeder einmieten kann – und private Baugemeinschaften streben eine Vermischung von Wohn- und Gemeinschaftsraum unter einem Dach an. Wir wollten fragen, welche Konzepte es für eine zukünftige Stadtentwicklung geben kann. Was können geeignete Mittel sein, um der Aufwärtsspirale der steigenden Mieten entgegenzuwirken? Was tut die Politik dagegen und was ist unsere Rolle, die der Bürger dabei? Wie sehen alternative Nutzungskonzepte von Stadträumen aus? Gibt es bereits funktionierende Modelle (des Wohnens)? Darüber diskutierten wir mit Ihnen und unseren Gästen an diesem Abend.

Podiumsgäste:
Es stellten sich die Initiativen „Bizim Kiez - Unser Kiez“, "Bündnis bezahlbare Mieten Neukölln" und "AMV - Alternativer Mieter- und Verbraucherschutzbund e.V." vor.

Audiomitschnitt:
checkpoint bpb - Montagsgespräche (© 2018 Bundeszentrale für politische Bildung)

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