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9.3.2019

Sektion 4: Gender und Race: Emotionen als Mittel zur Machtentfaltung | Telemann-Saal

(© bpb)


In welcher Form hat der historische Diskurs über Emotionen die Konstruktionen von Gender und Race bis heute geprägt? Inwiefern werden Emotionen auch heute noch zur Ausübung von Macht diskreditiert? (© 2019 Bundeszentrale für politische Bildung)

Die Etikettierung "gefühlsbetont" hat in der Geschichte häufig als Argument für Unterdrückung und Entrechtung gedient. Die Kolonialmächte rechtfertigten ihr Vorgehen, indem sie die betroffenen Völker als affektgeleitet und irrational beschrieben, und auch die Unterdrückung von Frauen wurde gern auf das Argument gestützt, dass diese emotionsgesteuert seien. Emotionalität wurde demnach als Abweichung von der Norm der Rationalität konstruiert.

Panel Sektion 4: Gender und Race (© Peter-Paul Weiler / BILDKRAFTWERK GbR)

In welcher Form hat der historische Diskurs über Emotionen die Konstruktionen von Gender und Race bis heute geprägt? Inwiefern werden Emotionen auch heute noch zur Ausübung von Macht diskreditiert? Wie lässt sich erklären, warum die Diskussionen um Race und Gender wieder hochemotional und teilweise hasserfüllt geführt werden?

Referent_innen:
  1. Dr. Massimo Perinelli, Rosa-Luxemburg-Stiftung
  2. Prof. Dr. Susan Arndt, Universität Bayreuth
  3. Prof. Dr. Encarnación Gutiérrez Rodríguez, Justus-Liebig-Universität Gießen
  4. Prof. Dr. Christina von Braun, Kulturtheoretikerin, Autorin und Filmemacherin
  5. Peggy Piesche, Gunda-Werner-Institut der Heinrich-Böll-Stiftung
Moderatorin: Ulrike Winkelmann, Journalistin
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