zurück 
11.1.2019

Dr. Des. Nana Adusei-Poku

Redaktion Bundeskongress am 11.01.2019

Dr. Nana Adusei-Poku. (© privat)

ist Gastprofessorin für Kunstgeschichte der Afrikanischen Diaspora an der Cooper for the Advancement of Science and Art in New York City. Ihre Forschung fokussiert sich auf drei Hauptthemen: (1) Kulturelle Umbrüche und wie sich diese durch Kunst, Politik und Populärkultur ausdrücken, (2) Künstlerische Produktionen der Schwarzen Diaspora, (3) Kritische Pädagogik in Verbindung mit dekolonialen Ästhetikern. Neben ihren akademischen Tätigkeiten hat Nana Adusei-Poku 2015 die Ausstellung NO HUMANS INVOLVED am Witte de With Center for Contemporary Art in Rotterdam kuratiert sowie 2018 das diskursive Event Performances of No-thingness als Teil des Programms Colonial Repercussions der Akademie der Künste, Berlin.

Von 2015 bis 2017 war Nana Adusei-Poku Forschungsprofessorin für Visuelle Kulturen und von 2013 bis 2014 für Kulturelle Diversität an der Fachhochschule Rotterdam, mit Anbindung an das Piet Zwart Institut und die Willem de Kooning Akademie. Nach dem Abschluss der Afrikawissenschaften und der Gender Studies promovierte sie an der Humboldt-Universität zu Berlin sowie in Medien und Kommunikation am Goldsmiths College London. Nana Adusei-Poku hatte wissenschaftliche Gastaufenthalte an der Universität von Ghana, Legon, der London School of Economics und Columbia Universität, New York.

Zu ihren Veröffentlichungen gehören Post-Post-Black? im Nka-Journal für zeitgenössische afrikanische Kunst und zuletzt On Being Present Where You Wish to Disappear, in der sie die Idee des Nichts, Universalität und Weißsein in der zeitgenössischen Kunstwelt hinterfragt.

PDF-Icon Thesenpapier zu Sektion 12: Dr. des. Nana Adusei-Poku
Nach oben © Bundeszentrale für politische Bildung Zur klassischen Website von bpb.de wechseln