Veranstaltungsdokumentation (Oktober 2019)

Super-Scoring



Datengetriebene Sozialtechnologien in China und westlichen Demokratien als neue Bildungsherausforderung

Internationale Konferenz am 11. Oktober 2019 in der Früh Lounge Köln Super-Scoring ist eine gesellschaftspolitisch bedeutende Anwendung aus Big Data:
Als Super-Scoring werden digitale und algorithmisch ausgewertete Daten zur individuellen Bewertung und Verhaltensbeeinflussung bezeichnet. Sie führen Punktesysteme aus unterschiedlichen Lebensbereichen wie Gesundheitsverhalten, Lernleistungen oder Bonität zu Super-Scores zusammen, die dann zu gesellschaftlichen und individuellen Steuerungsprozessen weiterverarbeitet, bewertet und ökonomisiert werden können.

Je nach Anwendung kann sich ein Gewinn für die Gesellschaft oder ein Überwachungsstaat – ein digitaler Autoritarismus – entwickeln. Daher muss auch die sich digitalisierende Gesellschaft politisch gestaltet werden.

Das Portal www.superscoring.de will den wissenschaftlichen und öffentlichen Diskurs über die sozialphysikalische und digitaltechnologische Steuerung gesellschaftlicher Prozesse fördern. Interviews mit Wissenschaftlern aus mehreren Kontinenten und Tagungsbeiträge beleuchten das Social Credit System in China und social Scoring Praktiken in europäischen Demokratien und versuchen die interdisziplinäre Diskussion der individuellen und gesellschaftlichen Konsequenzen abzubilden.

Wir dokumentieren hier die Tagungsbeiträge.
Wir ziehen daraus Schlüsse für die neue Bildungsherausforderung Super-Scoring und geben pädagogische Handlungsempfehlungen.

Einführung

Tagungsbeiträge – Videos

Social Credit System in China (case study)

Panel 1: Yongxi Chen, Mareike Ohlberg, Larry Catá Backer (© bpb, Walter Staufer)


Interdisciplinary discussion and evaluation of individual and social consequences

Panel 3: Christiane Woopen, Lorena Jaume-Palasí, Stefan Selke (© bpb, Walter Staufer)


Educational conclusions and recommendations for action

Panel 4: Harald Gapski (Moderation), Nadia Kutscher, Isabel Zorn, Felix G. Rebitschek (© bpb, Walter Staufer)


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