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In unregelmäßigen Abständen lädt die Bundeszentrale für politische Bildung spannende Gäste zu aktuellen Themen und Debatten ins virtuelle bpb:medienzentrum ein. Im Rahmen der bpb:foren finden moderierte Gespräche, Lesungen, Workshops und Podiumsdiskussionen statt. Unsere Gäste haben viel zu sagen. Seid im Livestream dabei!

Nächste Livestreams sind in Planung!

Alle bpb:foren digital zum Nachschauen

1. bpb:forum digital: Empathie gegen Ressentiments - Der Kampf um das Weiße Haus (05.05.2020)

Mit Alexander Görlach So genannte “strongmen” bestimmen die politische Arena. In nicht-demokratischen Ländern stehen Personen wie Xi Jinping oder Vladimir Putin für eine Politik, die sie als “liberal” bewerben. In der demokratischen Welt fällt vor allem Donald Trump als großer Sympathisant des Faustrechts auf. Die regelbasierte, internationale Ordnung, in der nicht der Stärkste bestimmt, sondern alle mitsprechen dürfen, behagt ihm hingegen nicht. Im anstehenden Wahlkampf wird Joe Biden die freiheitliche Ordnung verteidigen und Donald Trump seine Basis mit Vorurteilen und Symbolpolitik gegen Minderheiten bespielen: Empathie gegen Ressentiment — wer wird am Ende gewinnen?

Alexander Görlach ist ist Senior Fellow am Carnegie Council for Ethics in International Affairs und Honorarprofessor für Ethik und Theologie an der Leuphana Universität in Lüneburg. Der promovierte Linguist und Theologe war Fellow und Gastwissenschaftler an der Harvard Universität und der Universität Cambridge, an deren Institut für Religion und Internationale Studien er weiterhin Senior Research Associate ist. In seinen Arbeiten beschäftigt er sich mit Themen wie der Identität und der Zukunft von Demokratie, Politik und Religion. Er lehrt über Theorien des Säkularismus, Pluralismus und Kosmopolitismus. Sein neuestes Buch "Homo Empathicus. Von Sündenböcken, Populisten und der Rettung der Demokratie" (Herder 2019) erscheint Ende des Jahres auch in einer englischen Übersetzung bei Brookings Institute Press. Sein bevorstehendes Buch "Brennpunkt Hongkong - warum sich in China die Zukunft der freien Welt entscheidet" wird im September veröffentlicht. Alexander Görlach schreibt unter anderem für die New York Times und die Neue Zürcher Zeitung. Er lebt in Berlin und New York.

2. bpb:forum digital: Neuer Kalter Krieg? Trump und die amerikanisch-chinesischen Beziehungen (12.05.2020)

Mit Ying Huang und Hendrik W. Ohnesorge Die Vereinigten Staaten von Amerika und die Volksrepublik China befinden sich auf einem strategischen Konfrontationskurs.
Insbesondere seit dem Amtsantritt von Donald Trump gelten die amerikanisch-chinesischen Beziehungen als besonders angespannt, was sich in unterschiedlichen Dimensionen zeigt: Etwa im Handelskrieg, im Wettlauf um neuste Technologien oder jüngst in der Corona-Krise geraten beide Mächte immer wieder aneinander. In Zeiten der globalen Corona-Pandemie bezieht sich dieser Wettstreit nicht nur auf einen Propagandakrieg oder etwa den Umgang mit der Weltgesundheitsorganisation, sondern auch auf den Kampf um die weltweit beste Herrschaftsform. Beide Staaten versuchen zudem intensiv, die globale Machtverteilung zu ihren Gunsten zu beeinflussen.

Wie ist es um die Machtverteilung zwischen Washington und Peking bestellt? Wie wirken sich jüngste Entwicklungen, wie der Handelskrieg, der Technologiewettstreit oder auch die Corona-Pandemie, auf die amerikanisch-chinesischen Beziehungen aus? Welchen Einfluss hat die Präsidentschaft und Persönlichkeit Donald Trumps in diesem Zusammenhang?
Über diese und daran anknüpfende Fragen werden Frau Dr. Huang und Herr Dr. Ohnesorge (beide Center for Global Studies der Universität Bonn) nach einem Impulsvortrag mit Ihnen diskutieren.

Die Moderation übernimmt Christoph Müller-Hofstede, bpb.

3. bpb:forum digital: (Europäische) Antworten auf die zunehmende Cyber-Bedrohung (13.05.2020)

Mit Léo Isaac-Dognin und Jean-Louis Gergorin
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Léo Isaac-Dognin und Jean-Louis Gergorin vertreten in ihrem neuen Buch "Cyber. La guerre permanente" (dt.: "Cyber. Der permanente Krieg") die These, dass die militärische Nutzung des Cyberspace nichts weniger als eine strategische Revolution darstellt. Aus Sicht der Autoren verändert sie die Machtbalance dadurch, dass nun auch (finanz-)schwache Akteure mit neuartigen "Waffen" ausgestattet sind, die im Vergleich zu einem Flugzeugträger günstig, effektiv und gewaltfrei eingesetzt werden können. Daher gehört das Cyberspace zu den "Gebieten", aus denen in Zukunft die meisten Bedrohungen für die Stabilität unserer Demokratien und den Weltfrieden ausgehen könnten, so Isaac-Dognin und Gergorin. Ihr Plädoyer: Die Europäische Union muss dringend in strategische Vorausschau "investieren" und über Handlungsoptionen nachdenken.

Wie eine Strategie aussieht, die auf diese Bedrohungen angemessen reagiert, darüber sprechen Léo Isaac-Dognin und Jean-Louis Gergorin in ihrem Vortrag und der anschließenden Diskussion mit Prof. Dr. Ulrich Schlie, CASSIS Universität Bonn und Landry Charrier, Institut français .

4. bpb:forum digital: Demokratie-Sprechstunde. Im Gespräch mit Bürgerinnen und Bürgern über Demokratie im Alltag (29.05.2020)

mit Historikerin und Demokratieforscherin Hedwig Richter
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Demokratie funktioniert nur, wenn alle mitmachen. Sie ist nach wie vor die politische Staatsform, die dem Individuum die größtmögliche Freiheit beschert - und den größtmöglichen Handlungsspielraum.

Und auch, wenn der Aktionsradius jedes und jeder einzelnen in diesem Land in den letzten Wochen stark eingeschränkt gewesen ist und gewohnte Tagesabläufe aufgrund von "Corona-Maßnahmen" nicht mehr funktionieren, möchten wir uns genau jetzt, in dieser sensiblen Zeit, mit Ihnen im bpb:forum digital über die politischen Freiheiten der Demokratie austauschen.
  • Welchen Wert hat für Sie die Demokratie?
  • Wo spielt sie konkret in Ihrem Alltag eine Rolle?
  • Welche Fragen haben Sie an die Demokratie?
  • Möchten Sie Ihr Umfeld demokratisch gestalten, aber Sie wissen nicht, welche politischen Instrumente Sie nutzen können?
In der Demokratie-Sprechstunde kommen Bürgerinnen und Bürger zu Wort. Sie konnten im Vorfeld ihr Fragen per Email schicken oder live via Skype zur Sprechstunde dazugeschaltet werden.

Hedwig Richter Hedwig Richter wurde 2019 auf die Professur für Neuere und Neueste Geschichte an der Universität der Bundeswehr München berufen. Sie studierte Geschichte, Germanistik und Philosophie an den Universitäten Heidelberg, Queen’s University Belfast und der Freien Universität Berlin. 2008 wurde sie an der Universität zu Köln promoviert. 2016 habilitierte sie sich an der Universität Greifswald. Ihre Forschung wurde mit dem Offermann-Hergarten-Preis der Universität zu Köln (2010) und dem Stiftungspreis der Demokratie-Stiftung (2018) ausgezeichnet. Hedwig Richter schreibt für die Frankfurter Allgemeine Zeitung, die Süddeutsche Zeitung, die ZEIT und die taz.

Sie sagt unter anderem: "Demokratie ist tatsächlich eine der erfolgreichsten Regierungsformen. Weil wir gerade eine Krise der Demokratie erleben, übersehen wir, wie viel gut läuft. Die ganzen Entwicklungen, die positiv sind, die ganzen Zustände, die positiv sind, nehmen wir einfach als selbstverständlich (...)."

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