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bpb:seminar digital

(© bpb)


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Es ist allgemein bekannt, dass Menschen am besten lernen, wenn sie aktiv involviert sind: wenn sie eigene Gedanken und Ideen einbringen können, Neues ausprobieren, Erfahrungen austauschen, ihre eigene Betroffenheit spüren. Auch im virtuellen bpb:medienzentrum wollen wir mit Ihnen in die Interaktion gehen. Wir laden Sie ein, sich gemeinsam mit Expertinnen und Experten und unseren bpb-Materialien weiterzubilden, Ihre demokratische Haltung zu festigen und neue Erkenntnisse über Politik und Gesellschaft zu gewinnen.

Aktuell bieten wir zwei verschiedene Seminarreihen an. Auch für 2021 sind weitere Termine in Planung. Falls Sie darüber informiert werden möchten, schreiben Sie eine Email an kommunikation@bpb.de.

Neben dem Beethovenhaus, in der Bonngasse 18, befand sich 1820 ein Kolonialwarenladen. Der Schriftzug auf der Fassade greift auf eine kolonialrassistische Bezeichnung für Schwarze Menschen zurück. (© bpb)

bpb:seminar digital "Postkolonialer Blick und koloniale Kontinuitäten"

Das bpb:seminar digital "Postkolonialer Blick und koloniale Kontinuitäten" bietet eine einführende Auseinandersetzung mit postkolonialer Theorie. Die Teilnehmenden lernen historische Zusammenhänge und koloniale Kontinuitäten kennen und stellen aktuelle Bezüge zum Umgang mit kolonialen Denkmälern und Straßenumbenennungen her. Neben kleineren Inputs der Referenten/-innen werden die Seminarinhalte vor allem durch interaktive Methoden, u.a. in Kleingruppen, erarbeitet.

Das Seminar ist eine Einführung ins Thema. Es wird durchgeführt von Referenten/-innen der Bonner Initiative "Bonn postkolonial" in Zusammenarbeit mit der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb.

Das Online-Seminar bietet die Möglichkeit, sich mit der Thematik zu beschäftigen, ohne an dem Stadtrundgang "Auf kolonialen Spuren durch Bonn" teilzunehmen.

Bild von Markéta Machová auf Pixabay (© Public Domain)

bpb:seminar digital "Handlungsstrategien im Umgang mit Parolen in der Schule"

Im Unterrichtsalltag, im Lehrerzimmer, im Internet und vielleicht auch im Familien- und Freundeskreis begegnen uns immer wieder Vorurteile und Stammtischparolen. Meist treffen sie uns unerwartet, sorgen für Unsicherheit und Sprachlosigkeit.

Was kann man gegen sexistische, ausländerfeindliche, homophobe oder antisemitische Parolen, gegen diskriminierende und sachlich falsche Beiträge tun?

Welche Verantwortung habe ich als Lehrkraft, im Unterricht im Rahmen des Beutelsbacher Konsenses ein breites Meinungsbild zuzulassen? Warum sollten und dürfen wir die Diskussion nicht scheuen und wo liegen die Grenzen der Auseinandersetzung? Und kann ich eine Diskussion im Lehrerzimmer zufrieden verlassen, selbst wenn niemand meine Ansicht geteilt hat?

Genau das wollen wir herausfinden und erproben, handlungs- und praxisorientiert, unter Einbezug von Beispielen aus Ihrer eigenen Erfahrungswelt. Wir werden gemeinsam Argumentationsstrategien entwickeln und erproben, die es Ihnen ermöglichen, in Zeiten von Populismus und Fake News gelassen und souverän zu agieren und Ihnen den Umgang mit unerwarteten Äußerungen und Konfliktsituationen im Berufsalltag erleichtern.

Im Rahmen der Online-Fortbildung wird die "Begegnen-Box" der Bundeszentrale für Politische Bildung vorgestellt und deren Anwendungsmöglichkeiten erläutert. Alle Teilnehmenden erhalten ein Exemplar für die weitere Arbeit per Post.

Bevorstehende Seminare

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