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Ausstellung



Wir Kapitalisten.
Von Anfang bis Turbo

Bildungsprogramm zur Ausstellung

Klaus Staeck, nach einem Entwurf zu Günter Wallraffs Taschenbuch "Und macht euch die Erde untertan", 1987 (© Klaus Staeck )


Der Kapitalismus ist weit mehr als nur ein ökonomisches System. Er ist eine Gesellschaftsordnung, die unser Denken, Fühlen und Dasein seit Jahrhunderten prägt. Aus einer kulturhistorischen Perspektive betrachtet die Ausstellung "Wir Kapitalisten. Von Anfang bis Turbo" (13.03.-30.08.2020) in der Bundeskunsthalle Bonn die grundlegenden Eigenschaften des Kapitalismus: Rationalisierung, Individualisierung, Akkumulation, Geld und Investitionen sowie typische kapitalistische Dynamiken wie ungebremstes Wachstum und schöpferische Krisen.

Diese "DNA des Kapitalismus" ist in einem übertragenen Sinne längst Teil unserer eigenen DNA geworden: Wie formt der Kapitalismus unsere Identität und Geschichte, zum Beispiel hinsichtlich Individualität, Zeitempfinden und materiellem Eigentum? Und können – oder wollen – wir daran etwas ändern?

Diese Fragen stehen auch im Zentrum des Bildungsprogramms zur Ausstellung, das in Kooperation von der Bundeskunsthalle Bonn und der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb verantwortet wird. Weitere Informationen zur Ausstellung sowie zum Vermittlungsprogramm finden Sie auch auf der Website der Bundeskunsthalle Bonn.

Filmreihe zur Ausstellung

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