"LOSGESAGT! Ein Festival der Sprache"

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(© bpb)


Sie kann verstören, verwundern und begeistern, verängstigen, beleidigen und nicht vergessen, in Erinnerung rufen, lügen und die Wahrheit sprechen, lässt denken und phantasieren, leiden und fühlen. Die Sprache prägt unser Dasein in allen Facetten, sie gestaltet, steuert, besitzt eine Handlungsmacht, die sich auch auf die Gesellschaft und ihre politische, kulturelle, ökonomische und soziale Verfassung auswirkt. In diesem Feld, in dem enorme Beharrungs- und Veränderungskräfte wirken, ist das Festival "LOSGESAGT!" angesiedelt, das Sprache und ihre Verwendung wie Veränderung in der Literatur, Kunst, Politik und Gesellschaft befragt. "Von Sprache sprechen" ist das Motto dieses Festivals, um die kürzlich verstorbene Lyrikerin Barbara Köhler zu zitieren. Die ihm zugrunde liegende Idee ist der turbulenten Wirklichkeit geschuldet, deren Zeitzeugen wir sind und in der sich die Komplexität und Gleichzeitigkeit des Globalen, Pandemischen und Digitalen vermischen. Wir leben in einer Zeit, "in der sich wechselseitig befeuernde Impulse einen Zustand der großen Gereiztheit erzeugen", so der Medienwissenschaftler Bernhard Pörksen. Zugleich entwickeln sich die digitalen Sphären zu einem Medium für bis dahin Marginalisierte, Nichtgehörte; es entstehen Resonanzräume, in denen Mehrstimmigkeit selbstverständlich ist und die nicht selten mit einem beachtlichen Potenzial politischer Mobilisierungskraft ausgestattet sind.

Die Bundeszentrale für politische Bildung und das Literaturhaus Stuttgart laden ein zu vier langen Abenden von Mai –September und zu einem Festivalwochenende im November, über Grammatik, Wörter, Sätze, Töne und Schattierungen und ihre Wirkung zu sprechen und über Sprachlandschaften nachzudenken. Diskutiert wird über Themen wie Rassismus, Gender und Kolonialismus, über Sprech- und Schreibweisen der Gewalt und über Kommunikation und Social Media. Darüber hinaus laden wir ein, internationale Autor*innen kennenzulernen, über die Poesie der Sprachfehler nachzudenken – und sich Gedanken über den letzten Satz zu machen.

Programm

Termin

26.05.2021

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Ort

Literaturhaus Stuttgart
Breitscheidstraße 4
70174 Stuttgart

Veranstalter

Eine Kooperation der Bundeszentrale für politische Bildung und des Literaturhauses Stuttgart

Anmeldung

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Teilnahmegebühr: Livestreamticket 10,- €
Kartenvorverkauf ab Donnerstag 22.04.21 / 12 Uhr, weiterhin nur online!

Das Ticket für den Livestream kann bis 60 Minuten vor Veranstaltungsbeginn gebucht werden & steht Ihnen dann 72 Stunden zur Verfügung.

Kontakt

Bundeszentrale für politische Bildung
Kateryna Stetsevych
kateryna.stetsevych@bpb.de

Pressekontakt

Literaturhauses Stuttgart
Regine Stroner
info@literaturhaus-stuttgart.de

Pressekontakt/bpb

Journalistinnen und Journalisten wenden sich bitte an die Pressestelle.

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