Verschwörungsideologien und Klimakrise

Fachtage zu Organisationsstrukturen, Ideologien und Zielen einer heterogenen Szene
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Die zumeist bürgerlich-konservativen, teils auch rechtsextremistischen Anhänger der Bergida demonstrieren mit Kreuz-Fahnen in Schwarz-Rot-Gold und Fahnen mit Kaiser Wilhelm II in Berlin gegen die aus ihrer Sicht verfehlte europäische und deutsche Migrations- und Asylpolitik. (© imago images / IPON & Manfred Ruckszio)


Verschwörungsideologien haben in den vergangenen Jahren stark an Anzahl, Popularität und Verbreitung gewonnen. Hoch im Kurs stehen Mythen und Theorien rund um die Corona-Pandemie, Geheimbünde und berühmte Persönlichkeiten, aber auch Themen die aktuell die Bevölkerung beschäftigen. Aufgrund der Popularität des Themas in der medialen Berichterstattung besteht der Eindruck, Verschwörungsideologien und ihre Anhängerinnen und Anhänger seien überall. Auch Radikalisierungsgrad und Gewaltbereitschaft der einzelnen Gruppierungen haben stark zugenommen, wie etwa bei zahlreichen Demonstrationen und Protestveranstaltungen sichtbar wurde.

Konkret glauben etwa 8 % der deutschen Bevölkerung, dass der Klimawandel nicht durch die Menschen beeinflusst wird. Mit dieser Ansicht stehen sie entgegen den geltenden wissenschaftlichen Befunden. Auch hier ergeben sich durch die zunehmende Radikalisierung der Szene vermehrt Gefahrensituationen und Bedrohungslagen. Durch Anhängerinnen und Anhänger von Verschwörungsideologien ergeben sich diese zwar primär für Mitarbeitende der Sicherheitsbehörden, können aber auch in anderen Bereichen auftreten. Wie ist mit diesen Situationen aber auch anderen Meinungs- und Verhaltensweisen privat und im beruflichen Umfeld umzugehen? Was sind geeignete Verhaltensweisen bei diesen Berührungspunkten und gibt es konkrete Handlungsempfehlungen, besonders für beruflich Betroffene?

Der digitale Fachtag hat das Ziel über die Verbindungen von Verschwörungsideologien und der Klimakrise aufzuklären. Das Zielpublikum der Veranstaltung soll über mögliche Begegnungsfelder im Beruf aber auch in anderen Bereichen informiert werden. Des Weiteren versucht die Veranstaltung, bestehende Problemfelder und notwendige Verhaltensweisen zu vermitteln. In Vorträgen und einer anschließenden Podiumsdiskussion sollen außerdem konkrete Handlungsempfehlungen ausgearbeitet werden.

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Programm

Termin

26.11.2021, von 10:00 bis 14:00

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Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Sicherheitsbehörden, öffentlichen Verwaltungen und der Justiz sowie interessiertes Fachpublikum

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Leiterin Fachbereich "Extremismus"
Adenauerallee 86 53113
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