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9.9.2015

It’s the Economy, Stupid!

TTIP als Projektionsfläche für den europäischen Antiamerikanismus?

Wirtschaftliche Themen werden in den Vereinigten Staaten von Amerika anders diskutiert und haben einen anderen Stellenwert im gesellschaftlichen Diskurs als in Europa. Die Diskussionsveranstaltung am 2. Juli versuchte, diese Unterschiede in der transatlantischen Partnerschaft an einem hierzulande besonders kontrovers diskutierten Thema aufzuzeigen.

(© Stan Honda / AFP / Getty Images)

Im Vergleich zu vielen anderen europäischen Staaten ist die Skepsis gegenüber der Transatlantischen Handels- und Investitionspartnerschaft (kurz: TTIP) zwischen der Europäischen Union und den Vereinigten Staaten von Amerika in Deutschland besonders groß. Welche Rolle spielt die Diskussion um das Freihandelsabkommen in anderen europäischen Ländern und in den USA? Die Debatte zum Thema TTIP sollte als aktuelles Anschauungsbeispiel dienen, um die Diversität der Perspektiven im wirtschaftlichen Diskurs aufzuzeigen und Unterschiede im transatlantischen Verhältnis und in der innereuropäischen Debatte herauszustellen. Haben die drei europäischen Staaten (Deutschland, Österreich, Luxemburg), die TTIP mehrheitlich ablehnend gegenüberstehen (Quelle: Eurobarometer Survey der EU-Kommission, Stand November 2014), eine grundsätzlich kritischere Haltung den USA gegenüber? Auf welchen Aspekten und Bedenken gründet die große Skepsis dem Abkommen gegenüber, die sich auch in den deutschen Medien widerspiegelt?

Im Zentrum der Debatte sollten dabei weniger die Inhalte des Abkommens, sondern vor allem die grundsätzlich verschiedenen Wahrnehmungen wirtschaftspolitischer Themen auf beiden Seiten des Atlantiks stehen. Daher griff die Podiumsdiskussion die Frage auf, welche Unterschiede der Diskurs um TTIP in Deutschland bzw. Europa und den USA aufweist. Es sollte dabei beleuchtet werden, welche Aspekte jeweils zentrale Rollen in den Diskussionen um das Abkommen einnehmen, und welchen Stellenwert die TTIP-Debatte im gesellschaftlichen Diskurs hat.

Die Diskussion warf ausgehend von diesen Fragen anhand der unterschiedlich gelagerten Debatten um das Freihandelsabkommen in Europa und den USA einen Blick auf die transatlantischen Wirtschaftsbeziehungen betrachtete diese auch in einem größeren geopolitischen Zusammenhang.

Die Veranstaltung wurde unterstützt vom John-F.-Kennedy-Institut für Nordamerikastudien der Freien Universität Berlin.

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Den Audiomitschnitt (deutsch/englisch) finden Sie hier:
Audio: It’s the Economy, Stupid! – TTIP als Projektionsfläche für den europäischen Antiamerikanismus?


Moderation
  • Dr. Melinda Crane, Deutsche Welle und Dr. Christoph von Marschall, Der Tagesspiegel

    Begrüßung
  • Thomas Krüger, Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb

    Podiumsdiskussion
  • S.E. Staffan Carlsson, Botschafter Schwedens in der Bundesrepublik Deutschland
  • Prof. Irwin Collier, John-F.-Kennedy Institut für Nordamerikastudien der FU Berlin
  • Anna Engelke, Norddeutscher Rundfunk, Hamburg
  • Klaus Müller, Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv), Berlin
  • Dr. Rem Korteweg, Centre for European Reform, London

    anschließend Diskussion und Empfang

    Termin

    02.07.2015, von 19:00 bis 21:00

    Ort

    Jerusalemkirche
    Lindenstraße 85
    10969 Berlin
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