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Checkpoint bpb EXTRA: Ohne Muster? Die US-Außenpolitik im Nahen Osten und ihre Bedeutung für die transatlantischen Beziehungen

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Die USA in der internationalen Politik unter Donald Trump. (© picture-alliance, Klaus Ohlenschläger)


Blickt man vor dem Hintergrund des aktuellen Wahlkampfs auf die US-Außen- und Sicherheitspolitik unter Donald Trump scheiden sich die Geister: Bezeichnen manche die Bilanz seiner Regierung als nie dagewesenen Erfolg, beklagen andere die Scherben jahrzehntelanger diplomatischer Bemühungen. Akteure im Nahen Osten und in Europa bleiben ratlos zurück.

In Washington geht es in diesen Tagen neben den Auswirkungen der Corona-Pandemie auch um Trumps Außenpolitik. Vor allem im Nahen Osten haben der Präsident und sein Beraterteam auf starke Symbole gesetzt: Verlegung der amerikanischen Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem, Ausarbeitung des sogenannten "Jahrhundertdeals" als eine Friedenslösung für Israelis und Palästinenser, Vermittlung von vertraglichen Beziehungen zwischen Israel und zwei arabischen Golfstaaten. Was internationale Beobachter irritiert: Bekenntnisse zur Zwei-Staaten-Lösung bleiben verhalten, multilaterale Ansätze und völkerrechtliche Grundsätze sind allenfalls zweitrangig.
Die Polarisierung, zu welcher die aktuelle US-Politik im Nahen Osten führt, zeigt sich auch im transatlantischen Verhältnis. In Berlin und Brüssel gibt es viele Fragen: Wohin steuern die USA nach den Wahlen im November außenpolitisch? Sind die USA ein berechenbarer Partner? Welchen Stellenwert hat das transatlantische Verhältnis zwischen Europa und den USA noch, wenn es um weltpolitische Interessen geht?

Über diese und weitere Fragen möchten wir mit Sudha David-Wilp (German Marshall Fund), Bente Scheller (Heinrich-Böll-Stiftung), Peter Lintl (Stiftung Wissenschaft und Politik) und Ihnen sprechen. Moderiert wird die Veranstaltung von Dr. Cornelius Adebahr.

Im Anschluss zur Paneldiskussion ist ein Science Slam im Livestream zu zentralen Themen im US-Wahlkampf geplant.

Bedingt durch die Corona-Pandemie findet der Checkpoint EXTRA auf Zoom statt.

Termin

26.10.2020, von 18:30 bis 22:00

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Ort

Zoom

Für

Interessierte Bürgerinnen und Bürger, Multiplikatoren/innen

Veranstalter

Bundeszentrale für politische Bildung/bpb

Anmeldung

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Teilnahmegebühr: keine
Bitte melden Sie sich über das Anmeldeformular spätestens bis 26.10.2020 um 14:00 Uhr an.Die Zugangsdaten zur Paneldiskussion via Zoom werden mit der Bestätigung der Anmeldung übermittelt.

Kontakt

Sibel Özdemir
sibel.oezdemir@bpb.de

Martin Schiller
martin.schiller@bpb.de

Pressekontakt


Journalistinnen und Journalisten wenden sich bitte an die Pressestelle.

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