Antisemitismus – definitiv!?

Online-Debatte über Hintergründe und Auswirkungen verschiedener Antisemitismus-Definitionen

Flyer Antisemitismus (© bpb)


Kann man Judenfeindschaft mit Definitionen bekämpfen? Seit 2016 liegt die Arbeitsdefinition Antisemitismus der International Holocaust Remembrance Alliance (IHRA) vor. Diese ist von zahlreichen Staaten, Institutionen und Organisationen übernommen worden. Kritiker:innen sehen sie als zu vage und zu fokussiert auf Äußerungen zum Staat Israel. Als Reaktion verfassten über 200 internationale Wissenschaftler/-innen die Jerusalem Declaration on Antisemitism (JDA). Deren Kritiker/-innen werfen ihr wiederum vor, nicht akzeptable Kritik am Staat Israel hoffähig zu machen. Die Auseinandersetzungen sind in Deutschland wegen der Verantwortung für die Shoah und ihre Folgen besonders heftig. Wie kann die Debatte kontrovers und dennoch konstruktiv geführt werden? Was bedeuten die Definitionen für die Bekämpfung von Antisemitismus in seinen verschiedenen Ausprägungen? Wie geht es angesichts steigender Zahlen von antisemitischen Vorfällen jetzt weiter? Gemeinsam mit der Bildungsstätte Anne Frank, dem New Israel Fund und der taz – die tageszeitung organisiert die bpb am 23.06.2021 eine Online-Podiumsdiskussion zu diesen Fragen.

Teilnehmer:innen:

Termin

23.06.2021, von 19:00 bis 20:30

Termin herunterladen

Ort

Die Online-Debatte wird per Livestream auf dem YouTube-Kanal der bpb durchgeführt.

Für

Multiplikator/-innen; interessierte Bürger/-innen; Wissenschaftler/-innen; Lehrende; Mitarbeiter/-innen der politischen Jugend- und Erwachsenen-Bildung

Veranstalter

Bundeszentrale für politische Bildung, Bildungsstätte Anne Frank, New Israel Fund, taz - die tageszeitung

Anmeldung

Teilnahmegebühr: keine

Es handelt sich um ein Livestream-Format, das öffentlich zu verfolgen ist. Das Publikum kann über den Chat Fragen an das Podium richten.

Kontakt

kommunikation@bpb.de

Pressekontakt

Journalistinnen und Journalisten wenden sich bitte an die Pressestelle.

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