Erinnerungsverantwortung – Deutschlands Vernichtungskrieg und Besatzungsherrschaft im östlichen Europa 1939 – 1945

Buchpräsentation

Reiter der deutschen Kavallerie reiten durch ein brennenes Dorf in Russland. (© Bundesarchiv; Bild 101I-137-1032-14A, Russland/ “Brennendes Dorf, deutsche Kavallerie“; Foto Rudolf Kessler, 1941)


Die Überfälle Deutschlands auf Polen am 1.9.1939 und die Sowjetunion am 22.6.1941 stellen den Auftakt und die Radikalisierung des deutschen Vernichtungskriegs im östlichen Europa dar. Ihre 80. Jahrestage lenken die Aufmerksamkeit auf Deutschlands Erinnerungsverantwortung gegenüber Polen, Belarus, der Ukraine und Russland.

Prof. Dr. Martin Aust

Vor dem Hintergrund der historischen Bedeutung des Veranstaltungsdatums spricht Fachbereichsleiter Dr. Hans-Georg Golz im Rahmen des 15. bpb:salon mit Prof. Dr. Martin Aust, Osteuropa-Historiker und Autor der Publikation "Erinnerungsverantwortung – Deutschlands Vernichtungskrieg und Besatzungsherrschaft im östlichen Europa 1939 – 1945", über die wesentlichen ideologischen Grundlagen, die Dynamiken der entgrenzten Gewaltausübung und die Herausforderungen der Erinnerungskultur in der Gegenwart. Das in Kürze in der Schriftenreihe der bpb erscheinende Essay verleiht der Geschichtswissenschaft eine Stimme in der öffentlichen Auseinandersetzung um die Erinnerung an den deutschen Vernichtungskrieg und seine Opfer.

Termin

17.06.2021, von 14:00 bis 15:00

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Ort

Livestream aus dem Medienzentrum der bpb in Bonn

Für

Interessierte Öffentlichkeit, Lehrende aus schulischer und außerschulischer politischer Bildung, Hochschulen, Kultur und Medien, Wissenschaftler/innen, Publizisit/innen, Studierende, Schüler

Veranstalter

Bundeszentrale für politische Bildung

Anmeldung

Teilnahmegebühr: keine
keine Anmeldung erforderlich
Die Veranstaltung findet als Livestream statt.

Kontakt

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