Zäsur Corona: Die Pandemie und ihre Auswirkungen auf Gesellschaft und Politik in Israel

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Israelis vor einer mobilen Coronavirus-Impfstation der nationalen Hilfsorganisation "Magen David Adom" auf dem Mahane Yehuda Market in Jerusalem. (© picture-alliance, newscom | DEBBIE HILL)


Seit dem Frühjahr 2020 bestimmt die Corona-Pandemie das politische und gesellschaftliche Leben in Israel. Negative und erfolgsversprechende Entwicklungen liegen eng beieinander: Bis heute sind über 7000 Todesfälle in Zusammenhang mit COVID 19 zu beklagen. Die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie schlagen sich in steigenden Arbeitslosenzahlen nieder und die Kluft zwischen Minderheiten und Mehrheiten klafft weit auseinander. Gleichzeitig ist das Land beim Impffortschritt weltweit führend, setzt Technologie und Forschung zur Bekämpfung der Krise gewinnbringend ein und hat mit der Abwahl von Premierminister Netanjahu im Frühjahr 2021 eine politische Wende eingeleitet. Wie geht es 2022 weiter?

Es diskutieren:
Aiman Saif, Corona-Koordinator für die arabische Bevölkerung in Israel und freiberuflicher Wirtschaftsberater
Haviv Rettig Gur, Chefanalyst der Online-Tageszeitung Times of Israel
Anat Maratkovich, Kulturschaffende

Moderation:
Lahav Harkov Levine, Senior Contributing Editor and Diplomatic Correspondent, The Jerusalem Post

Begrüßung:
Martin Schiller, Bundeszentrale für politische Bildung

Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt, eine Verdolmetschung auf Deutsch steht zur Verfügung.

Hintergrundinformationen zu den Gesprächspartner/- innen

Aiman Saif
Aiman Saif ist seit über 20 Jahre für die israelische Regierung tätig. Von 2008 bis 2018 war er Leiter der Behörde für die wirtschaftliche Entwicklung von Minderheiten. Seit 2020 ist er Pandemie-Projektkoordinator für die arabische Bevölkerung und arbeitet seitdem an der Durchführung eines vom Gesundheitsministerium erstellten Programms. Darüber hinaus ist er freiberuflicher Wirtschaftsberater.

Haviv Rettig-Gur
Haviv Gur ist leitender Analyst für die Times of Israel. Seit 2005 berichtet er über die israelische Politik und die Außenpolitik des Landes sowie über die Beziehung zur jüdischen Diaspora. Er hat aus über 20 Ländern berichtet und hält in In-und im Ausland Vorträge über den Israelisch-Palästinensischen Konflikt, die israelische Gesellschaft und die jüdische Welt.

Anat Maratkovich
Anat Martkovich ist eine multidisziplinäre Künstlerin, Kuratorin, Illustratorin und befasst sich wissenschaftlich mit materieller Kultur. In ihren verschiedenen Interessengebieten spielt sie mit den Grenzen und Überschneidungen zwischen den Welten von Kunst, Performance, Gemeinschaft und Ort.
Als Kuratorin hat sie sowohl mit unabhängigen Veranstaltern als auch mit dem Haifa Museum of Art zusammengearbeitet und war zuletzt an der Kuration und Betreuung des Haifa Residency Program for Community based Art (2020-21) beteiligt. Gegenwärtig nimmt sie an einem M.A.-Programm in Antwerpen teil.

Weitere Veranstaltungen im Rahmen des politischen Thementages "Israel und die Pandemie"


Termin

26.10.2021, von 09:30 bis 10:30

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Ort

Zoom

Für

Interessierte Bürgerinnen und Bürger, Multiplikatoren/innen, Journalist/- innen

Veranstalter

Bundeszentrale für politische Bildung

Anmeldung

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Teilnahmegebühr: keine
Anmeldung am 25.10.2021 bitte bis 14 Uhr.

Die Zugangsdaten zur Paneldiskussion via Zoom werden separat, im Anschluss an die Bestätigung der Anmeldung übermittelt.

Kontakt

Bundeszentrale für politische Bildung
Martin Schiller
E-Mail: israel-studienreisen@bpb.de

Pressekontakt

Journalistinnen und Journalisten wenden sich bitte an die Pressestelle.

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