ÜBER MAUERN - Teilung, Friedliche Revolution und Deutsche Einheit in der bildenden Kunst

Buchpremiere und Debatte
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ÜBER MAUERN - Cover: Wolfgang Mattheuer, Der Jahrhundertschritt, 1987, Öl auf Hartfaser (© VG Bild-Kunst 2021 / Foto: Galerie Schwind. Leipzig)


1961 - 1989 - 1990. Diese Daten sind eng verbunden mit der Berliner Mauer und ihrer Überwindung infolge der Friedlichen Revolution. An welches der weltgeschichtlichen Ereignisse wir uns auch erinnern: Es stehen uns stets zuerst Fotografien oder Filmbilder vor Augen, Gemälde, Grafiken oder Plastiken dagegen kaum. Gibt es sie gar nicht, oder sind es zu wenige, um unser Bildgedächtnis nachhaltig zu prägen?

Das Zeitbild "ÜBER MAUERN - Teilung, Friedliche Revolution und Deutsche Einheit in der bildenden Kunst" belegt das Gegenteil. Es macht anhand einer Auswahl von 420 Kunstwerken von 266 Künstlerinnen und Künstlern aus Ost und West deutlich, welch große Wirk- und Deutungsmacht die bildende Kunst in Bezug auf zeitgeschichtliche Ereignisse besitzt - weil ihre Stärke eben nicht in der Bannung des visuellen Augenblicks liegt, sondern in substanziellen "Schnitten durch die Weltsubstanz" (Walter Benjamin). Und die Kunstwerke leisten es unabhängig davon, ob sie in der DDR, der Bundesrepublik, dem wiedervereinten Deutschland oder andernorts entstanden sind. Nie sind sie bloße Illustrationen von Geschichtsdaten. Sie sind keine Bilder des Augenblicks, sondern solche der historischen Durchdringung in mannigfaltigen Stilformen - von realistisch bis abstrakt.

Gäste der Veranstaltung sind: Moderation: Die Veranstaltung wird gestreamt. Die Übertragung erfolgt auf den Internetseiten der bpb und dem MdbK.

Termin

09.11.2021, von 18:00 bis 20:00

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Ort

Museum der bildenden Künste
Katharinenstraße 10
04109 Leipzig

Für

Interessierte Öffentlichkeit, Lehrende aus schulischer und außerschulischer politischer Bildung, Hochschulen, Kultur und Medien, Wissenschaftler/innen, Publizisit/innen, Studierende, Schüler

Veranstalter

Bundeszentrale für politische Bildung/bpb

Anmeldung

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Teilnahmegebühr: keine
Die zugelassene Anzahl an Teilnehmer/-innen ist begrenzt. Sie erhalten eine separate Bestätigung/Information über die verfügbaren Plätze zu Ihrer Anmeldung.

Kontakt

Bundeszentrale für politische Bildung (bpb)
Anja Fredebeul-Krein
anja.fredebeul-krein@bpb.de

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