66. Bundesweites Gedenkstättenseminar 2020 (verschoben)

Diversität - Partizipation - Inklusion. Selbstverständnis und Praxis in Gedenkstätten und Dokumentationszentren

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Gedenkstättenseminar 2020 abgesagt

In Abwägung aller Informationen und Vorgaben zur Verbreitung des Corona-Virus (CoV-2) haben die Kooperationspartner (Akademie Vogelsang IP, Bundeszentrale für politische Bildung, Stiftung Topographie des Terrors) entschieden, dass das 66. Bundesweite Gedenkstättenseminar leider nicht vom 13.-16.5. 2020 stattfinden kann. Die Gesundheit der Teilnehmenden und Beschäftigen vor Ort muss hier Vorrang haben. Wir bitten um Verständnis und beabsichtigen, das Seminar zu einem späteren Zeitpunkt durchzuführen. Bereits registrierten Teilnehmerinnen und Teilnehmern werden die bereits überwiesenen Beiträge erstattet. Sobald ein Ausweichtermin feststeht, werden wir Registrierte per Mail und alle Interessierten auf den Websites der Veranstalter darüber informieren.

Panorama Vogelsang im Nebel (© Vogelsang IP gemeinnützige GmbH)


Die Bundeszentrale für politische Bildung/bpb lädt Sie herzlich ein zum 66. Bundesweiten Gedenkstättenseminar, das unter dem Titel "Diversität - Partizipation - Inklusion. Selbstverständnis und Praxis in Gedenkstätten und Dokumentationszentren" vom 13. bis 16. Mai 2020 in Vogelsang IP, Schleiden stattfindet.

Diversität, Partizipation und Inklusion stellen gesamtgesellschaftliche Aufgaben dar, die auch die Arbeit in Gedenkstätten beeinflussen und vor neue Herausforderungen stellen. Beim 66. Bundesweiten Gedenkstättenseminar soll ihre Relevanz für die praktische Arbeit überprüft werden. Anhand von Praxiserfahrungen in Gedenkstätten und ähnlich arbeitenden Einrichtungen wie etwa Museen sollen die Möglichkeiten der Einbeziehung und Mitwirkung aller Gruppen von Besuchenden gemeinsam diskutiert werden. Was ist der Anspruch von Gedenkstätten und Dokumentationszentren in Bezug auf Diversität, Partizipation und Inklusion, und werden sie diesem Anspruch gerecht? Wo werden Exklusionsmechanismen wirksam und wie können diese abgebaut werden?

Die ehemalige NS-Ordensburg Vogelsang war einst eine Schulungsstätte für zukünftige Parteifunktionäre der NSDAP, von denen viele im Zweiten Weltkrieg zu Tätern und Mittätern der nationalsozialistischen Gewaltverbrechen wurden. Mit rund 100 Hektar Fläche ist der Internationale Platz Vogelsang IP heute eine der größten baulichen Hinterlassenschaften aus der NS-Zeit und als solche u.a. Zeugnis der Herrschaftsarchitektur und Selbstdarstellung des Nationalsozialismus. Die Akademie Vogelsang IP mit der NS-Dokumentation Vogelsang ist die zentrale Programmgestalterin der historisch-politischen Bildung am Ort. Sie betreut zudem Sammlung, Forschung und Ausstellungen.

Im Rahmen des Seminars wird es die Möglichkeit geben, das Gelände der ehemaligen NS-Ordensburg Vogelsang sowie die dortige Dauerausstellung "Bestimmung: Herrenmensch. NS-Ordensburgen zwischen Faszination und Verbrechen" zu besichtigen.

Veranstaltende: Akademie Vogelsang IP | NS-Dokumentation Vogelsang, Bundeszentrale für politische Bildung, Stiftung Topographie des Terrors

Das vollständige Programm als PDF-Icon PDF-Download (57 KB).

Termin

13.05.2020,19:00 bis 16.05.2020,13:00

Termin herunterladen

Ort

Akademie Vogelsang IP
NS-Dokumentation Vogelsang
Vogelsang 70
53937 Schleiden

Für

Haupt- und ehrenamtliche Mitarbeitende in Einrichtungen und Initiativen aus dem Feld der Erinnerungskultur sowie Lehrer/innen und Forschende

Veranstalter

Akademie Vogelsang IP | NS-Dokumentation Vogelsang, Bundeszentrale für politische Bildung, Stiftung Topographie des Terrors

Anmeldung

Bitte laden Sie PDF-Icon dieses Anmeldeformular herunter und schicken es ausgefüllt an veranstaltungsmanagement@vogelsang-ip.de.

Kontakt

veranstaltungsmanagement@vogelsang-ip.de

Pressekontakt

Vogelsang IP gemeinnützige GmbH
Vogelsang 70
53937 Schleiden
presse@vogelsang-ip.de
Tel.: +49 (0)2444 91579-266

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