Mehr Prävention kann nie schaden!?

Ein radikaler Blick auf präventives Handeln gegen Islamismus
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Während der letzten Jahre wurde eine breit aufgestellte Infrastruktur zur Prävention von Islamismus geschaffen. In diesem neuen Handlungsfeld steht Sicherheit – unsere Sicherheit – an allererster Stelle. Von unterschiedlichen Akteurinnen und Akteuren wird dabei erwartet, Tendenzen einer islamistischen Radikalisierung frühzeitig zu erkennen und diesen entgegenzuwirken. Die Akteurinnen und Akteure sollen also bereits vor der tatsächlichen Entwicklung entsprechender Einstellungsmuster und vor der Begehung von Straftaten aktiv werden. Im Zuge der rasanten Entwicklung des Feldes der Islamismusprävention haben sich so auch versicherheitlichte Routinen und Praktiken etabliert. Für eine kritische Überprüfung von mittlerweile derart eingeschliffenen Arbeitsweisen und Strukturen bleibt jedoch in der Regel im beruflichen Alltag nur wenig Zeit.

In diesem Workshop steht deswegen die kritische Reflexion der eigenen Praxis und des eigenen Wissens im Vordergrund. Zu diesem Zweck stellen die Wissenschaftler Sindyan Qasem und Philippe A. Marquardt ihre kritischen Analysen zur gemeinsamen Diskussion. In angeleiteten interaktiven Arbeitsphasen werden die Kritikpunkte von allen Teilnehmenden sodann in die jeweils eigenen konkreten Praxiskontexte übertragen.

Termin

27.08.2021,14:00 bis 28.08.2021,16:00

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Für

Beschäftigte und Aktive in der Jugend-, Sozial- und Bildungsarbeit sowie in Wissenschaft und Verwaltung

Veranstalter

Bundeszentrale für politische Bildung

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Teilnahmegebühr: keine

Die Teilnehmer/-innen-Zahl ist auf 15 Personen beschränkt. Wir behalten uns vor, die Anmeldefrist bei sehr großem Andrang vorzeitig zu beenden. Ihre Anmeldung ist erst verbindlich, wenn Sie von unserer Seite eine Bestätigung erhalten.

Kontakt

Bundeszentrale für politische Bildung
Frank Schellenberg
E-Mail: frank.schellenberg@bpb.de
Tel.: 0228-99515343

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