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13.3.2015

Hintergrund

Die bpb hat in den letzten Jahren zahlreiche Projekte durchgeführt, um verstärkt Jugendliche aus sogenannten politik- und bildungsfernen Milieus anzusprechen. In Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Partnerinnen und Partnern entstanden vielfältige Kontakte zu Institutionen und Fachkräften, die in diesem Bereich der politischen Bildungsarbeit engagiert sind.

  • PDF-Icon Flyer (350 KB)

    Zielgruppe

    Das Netzwerk richtet sich an Fachkräfte und Institutionen aus der Jugend-, Sozial- und Bildungsarbeit, an Lehrkräfte sowie an Personen aus Wissenschaft und Verwaltung.

    (© bpb)

    Das verbindende Element ist die Arbeit mit (bildungs-) benachteiligten Jugendlichen, die aufgrund ihrer Lebenswelten, Freizeitgewohnheiten, Themeninteressen und ihrem Mediennutzungsverhalten mit klassischen Methoden der politischen Bildung nicht oder nur schwer erreicht werden können. Perspektivisch sollen auch Jugendliche in die Netzwerkarbeit eingebunden werden.

    Ziele

    Instrumente

    Hintergrund

    Die Bundeszentrale für politische Bildung/bpb hat in den letzten Jahren zahlreiche Projekte durchgeführt, um verstärkt Jugendliche aus sogenannten politik- und bildungsfernen Milieus anzusprechen. In Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Partnerinnen und Partnern aus der politischen (Jugend-) Bildung, Sozialarbeit, Schule und Jugendhilfe entstanden vielfältige Kontakte zu Institutionen und Fachkräften, die in diesem Bereich der politischen Bildungsarbeit engagiert sind. Um dem Bedarf an professionellem Austausch und langfristiger Vernetzung entgegenzukommen, nahm 2011 das Netzwerk aktivierende Bildungsarbeit mit dem Namen „Verstärker" seine Arbeit auf. So können die Ressourcen der Multiplikatorinnen und Multiplikatoren nachhaltig zusammengebracht, weiterentwickelt und multipliziert werden.

    In einem ersten Schritt wurde 2010/11 durch eine Befragung der Bedarf und die Bereitschaft für eine Mitwirkung in diesem Netzwerk festgestellt. Mit potentiell Interessierten wurden Rahmenbedingungen einer Kooperation und relevante Themen eruiert.

    Was versprechen Sie sich von diesem Netzwerk?
    PDF-Icon PDF-Version (32 KB)

    Welche Themen sollen behandelt werden?
    PDF-Icon PDF-Version (70 KB)

    Welche Wünsche haben Sie an Struktur und Arbeitsweise?
    PDF-Icon PDF-Version (43 KB)


    LaG-Magazin zur politischen Bildung mit bildungsbenachteiligten Zielgruppen

    In Kooperation mit dem Verein Lernen aus der Geschichte e.V. (www.lernen-aus-der-geschichte.de) entstand im Januar 2013 eine Ausgabe des Magazins „Lernen aus der Geschichte“ mit dem Schwerpunkt „Politische Bildung mit bildungsbenachteiligten Zielgruppen“. Viele der Autorinnen und Autoren der Ausgabe bzw. vertretenen Institutionen gestalten das Netzwerk Verstärker bereits aktiv mit:

    Die Geschichte und Arbeit des Netzwerkes stellen Saskia Mey (bpb) und Julia Pfinder (Projektleiterin Netzwerk Verstärker) in ihrem einleitenden Beitrag vor.

    Jasmin Zahedi und Fabienne Weihrauch (LAG Soziale Brennpunkte Hessen) ziehen aus der Perspektive ihrer Arbeit für das Jugendbildungswerk der LAG Soziale Brennpunkte in Hessen einen Perspektivwechsel und fragen, inwieweit Ansätze der politischen Jugendbildung geeignet sind, Jugendliche aus verschiedenen sozialen Gruppen zu erreichen.

    Andrea Müller (LidiceHaus, Bremen) thematisiert in seinem Aufsatz die Veränderungen des heutigen Rechtsextremismus und geht auf die Nähe jugendlicher Lebenswelten hierzu ein.

    Wir haben für das Magazin im Rahmen des Verstärker Netzwerktreffens im Dezember 2012 drei Interviews geführt, die als Audiopodcasts vorgestellt werden:

    In einer qualitativen Studie hat Prof. Dr. Anja Besand (TU Dresden) das Webangebot „Du hast die Macht“ evaluiert. Das Portal richtet sich in erster Linie an sogenannte politikferne Jugendliche. Frau Besand stellt den Aufbau und die Ergebnisse ihrer Untersuchung vor. (Link: Podcast)

    In einem weiteren Gespräch stand die Ebene der wissenschaftlichen Untersuchung von Einstellungen Jugendlicher gegenüber der Politik im Mittelpunkt. Christina Schildmann (Forum Politik und Gesellschaft – Friedrich Ebert Stiftung, FES)) bezieht sich im Gespräch auf die Ergebnisse der Studie „Sprichst Du Politik“, die von der FES mit 16–19jährigen jungen Menschen durchgeführt wurde. (Link: Podcast)

    Johannes Melchert (Göttinger Institut für Demokratieforschung, Georg-August-Universität Göttingen) gibt eine Definition des Begriffs „Politikferne“ und stellt das Projekt „Kinderdemokratie“ vor. Darüber hinaus zeigt er kritisch auf, dass wie Partizipation aussehen müsste, wenn sie nicht nur Gruppen mit einem hohen Bildungsabschluss erreichen will. (Link: Podcast)
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