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24.4.2018

Wie stark schützen die Bildungsabschlüsse vor Arbeitslosigkeit? (1975-2016)

Das Risiko arbeitslos zu werden, ist stark vom Bildungsniveau abhängig. Vor allem für Geringqualifizierte hat sich die Arbeitsmarktsituation seit den 1970er Jahren drastisch verschlechtert.

Wie stark schützen die Bildungsabschlüsse vor Arbeitslosigkeit? (1975-2016) (PDF-Icon Grafik als PDF zum Download) (© bpb)


So stieg die Arbeitslosenquote von Personen ohne Berufsabschluss bis in die späten 1990er Jahre auf fast 27 Prozent an. Zwar ist sie seither wieder gesunken, lag aber 2016 mit über 19 Prozent nach wie vor auf einem hohen Niveau. Auch für Personen mit abgeschlossener Berufsausbildung haben sich die Beschäftigungsaussichten in den 1990er und frühen 2000er Jahren deutlich eingetrübt. Ihre Arbeitslosenquote ist aber bis 2016 wieder auf etwa 4 Prozent gesunken. Das durchweg geringste Arbeitslosigkeitsrisiko tragen Personen mit Hochschulausbildung. Ihre Arbeitslosenquote überstieg auch in konjunkturschwachen Zeiten kaum je 4 Prozent und lag im Jahr 2016 bei lediglich etwas über 2 Prozent. Bei alledem zeigen sich gewisse Unterschiede zwischen den Geschlechtern. So lag die Arbeitslosenquote der männlichen Ungelernten zumeist höher als jene der weiblichen, während in den anderen beiden Qualifikationsgruppen Frauen etwas häufiger von Arbeitslosigkeit betroffen waren.
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