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1.10.2013

Rechte des Urhebers

Das Urheberrecht regelt die Rechte des Urhebers – aber welche sind das genau? Eine Übersicht.

Rechte des Urhebers Lizenz: cc by-nc-nd/3.0/de/ (dieSachbearbeiter.de)


Der Urheber und das "innere Band“ zu seinem Werk steht im Zentrum des Urheberrechts. Dieses Verhältnis ist im kontinentaleuropäischen Urheberrecht sehr eng und kann nicht vollständig aufgelöst werden. Urheber können aber die Nutzungs- und Verwertungsrechte an ihren Werken weitergeben.

Dieser Schutz der Werke erlischt siebzig Jahre nach dem Tod des Urhebers. Davor darf niemand ohne Erlaubnis des Urhebers beziehungsweise Rechteinhabers das Werk nutzen. Die Rechte gehen nach dem Tod an die Erben über, die sie ebenfalls an Verwerter weitergeben können.

Zu den Urheberpersönlichkeitsrechten gehören:

Daneben haben Urheber das Recht, ihre Werke zu verwerten. Im Gegensatz zu den Urheberpersönlichkeitsrechten sind diese Verwertungsrechte übertragbar. Das bedeutet, Urheber können diese Rechte an Dritte weitergeben – in der Regel für ein Honorar oder eine Beteiligung an den Verkäufen. Urheber müssen an der Nutzung ihrer Werke angemessen beteiligt werden. Viele Beteiligungen werden über die Verwertungsgesellschaften abgerechnet, wie zum Beispiel die Tantiemen, die Urheber dafür erhalten, dass Nutzer Privatkopien machen dürfen.

Verwertungsrechte sind zum Beispiel:

Diese Rechte-Liste ist nicht abschließend. Nur weil etwas nicht auf der Liste steht, bedeutet es nicht, dass man es machen darf, ohne die Urheber zu fragen. Für einige Rechte gibt es Schranken im Interesse der Allgemeinheit. Zum Beispiel die Zitatschranke oder die Privatkopieschranke, die unter ganz bestimmten Umständen bestimmte Nutzungen erlauben.
Creative Commons License

Dieser Text ist unter der Creative Commons Lizenz "CC BY-NC-ND 3.0 DE - Namensnennung - Nicht-kommerziell - Keine Bearbeitung 3.0 Deutschland" veröffentlicht.
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