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Aufgewachsen in "Dunkeldeutschland"

Katharina Warda über ihre ostdeutschen Erfahrungen nach 1989/90

von: Redaktion Deutschland Archiv der bpb und Zeitzeugen TV

Das Projekt „Dunkeldeutschland” von Katharina Warda erzählt von sozialen Verwerfungen in der Nachwendezeit. Es beleuchtet blinde Flecken deutscher Geschichtsschreibung. Ausgangspunkt sind Wardas Erfahrungen nach 1989/90 als Ostdeutsche mit Migrationshintergrund.

Inhalt

Katharina Warda bezeichnet ihre Familie als sogenannte „Wendeverlierer”. Sie erzählt über ihr Aufwachsen in der Stadt Wernigerode im Harz, an der Grenze zu Niedersachsen. Es geht vor allem um die Wirren und Besonderheiten der damaligen Zeit: Massenarbeitslosigkeit, sozialer Abstieg, rechte Gewalt und alles, was damals Erfahrungen Heranwachsender mit und ohne Migrationshintergrund prägte.

Heute gilt Wernigerode als ein Vorzeigeobjekt für den „Aufbau Ost“. Kaum etwas ist noch fühlbar von den Ereignissen, die Katharina Warda hier einst erlebte. Die Geschichten, die sie in ihrem Projekt „Dunkeldeutschland” erzählt, stammen aus den so genannten Wendejahren im Osten, aus der Peripherie, den Plattenbauten am Rande des Stadtkerns. Für Katharina Warda verlief die „Friedliche Revolution“ alles andere als friedlich.

Weitere Informationen

  • Kamera: James Anthony Wehse, Sergio Villegas

  • Schnitt: James Anthony Wehse

  • Aufnahmeleitung: Diego Aguirre

  • Redaktion: Thomas Grimm

  • C 2020 Zeitzeugen TV

  • Produktion: Dreh, Schnitt und Bearbeitung: 10./11.2020

  • Spieldauer: 00:13:11

  • hrsg. von: Bundeszentrale für politische Bildung/bpb

Themen

Creative Commons License

Dieser Text und Medieninhalt sind unter der Creative Commons Lizenz "CC BY-NC-ND 3.0 DE - Namensnennung - Nicht-kommerziell - Keine Bearbeitung 3.0 Deutschland" veröffentlicht. Autor/-in: Redaktion Deutschland Archiv der bpb und Zeitzeugen TV für bpb.de

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