"Wir unterschätzen bisweilen die langfristige Veränderung" – Interview mit Jöran Muuß-Merholz

von: Lea Schrenk

Was kann die politische Bildung aus den Debatten und Erfahrungen im Bereich digitalen Bildung lernen? Welchen Beitrag muss sie heute leisten, damit Menschen politische Situationen analysieren und gestalten können? Und ist unser Bildungssystem angesichts der Digitalisierung noch zeitgemäß? Ein Interview mit Jöran Muuß-Merholz.

Inhalt

Jöran Muuß-Merholz ist Erziehungswissenschaftler, Blogger und Podcast-Host. Zuletzt hat er das Buch "Routenplaner #digitaleBildung" herausgegeben. Er setzt sich vor allem für die Themen zeitgemäße Bildung und freie Unterrichtsmaterialien (OER) ein und hat die OER-Transferstelle gegründet.

Im Interview mit bpb.de spricht sich Jöran Muuß-Merholz für eine neue Lernkultur aus, die das Selbstdenken in den Mittelpunkt stellt. Eine Art "gläserne Decke" für die schulische Bildung sieht er allerdings darin, dass sich Prüfungen weiterhin an Faktenwissen orientieren und weder nach Kreativität, Kollaboration noch kritischem Denken fragten. Politischen Bildnerinnen und Bildnern empfiehlt er im Umgang mit digitalen Medien, viel auszuprobieren, von anderen zu lernen und nicht nur die stetigen neuen Entwicklungen, sondern auch die langfristige Veränderung durch die Digitalisierung zu betrachten.

Weitere Informationen

  • Redaktion: Lea Schrenk, Tim Schmalfeldt

  • Schnitt: Oleg Stepanov

  • Musik: "Flutterbee", Podington Bear (CC BY-NC)

  • Produktion: 26.05.2020

  • Spieldauer: 00:15:44

  • hrsg. von: Bundeszentrale für politische Bildung

Themen

Creative Commons License

Dieser Text und Medieninhalt sind unter der Creative Commons Lizenz "CC BY-NC-SA 4.0 - Namensnennung - Nicht-kommerziell - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International" veröffentlicht. Autor/-in: Lea Schrenk für bpb.de

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