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Ferreira, Elisa Maria

[*17.10.1955 in Porto] EU-Kommissarin aus Portugal. Studium (Wirtschaftswissenschaften) in Porto und Promotion im britischen Reading (1985).

Ab 1977 Dozentin an Universität Porto. Ab 1988 im Vorstand der Entwicklungsförderungs-Gesellschaft für die Region Nord und ab 1992 Vorstand des Industrieverbandes im Raum Porto. Als Mitglied der Sozialdemokraten (PS) 1995–1999 Umweltministerin und dann bis 2002 Ministerin für Planung. Ab 2002 Abgeordnete in Lissabon und 2004–16 Mitglied im EU-Parlament. Ab 2016 im Vorstand und von 2017 an Vize-Gouverneurin der Nationalbank (Banco de Portugal), zugleich ab 2017 Vertreterin Portugals bei der Euro-Bankenaufsicht SSM.

Seit 1.12.2019 EU-Kommissarin für Kohäsion und Reformen: Regionalpolitik, Unterstützung der EU-Mitglieder bei Strukturreformen zugunsten von Wachstums-Impulsen und Übergang zu mehr Umweltverträglichkeit. Beim Thema nachhaltige Stadtentwicklung mehr direkte Kooperation mit Kommunen. Zuständig für fast ein Drittel der EU-Ausgaben.

Internet

Literatur


aus: Große Hüttmann / Wehling, Das Europalexikon (3.Auflage), Bonn 2020, Verlag J. H. W. Dietz Nachf. GmbH. Autor des Artikels: Ch. Stehle

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