OPEC


OPEC. Die Mitgliedsländer der OPEC

Abkürzung für Organization of the Petroleum Exporting Countries, deutsch Organisation Erdöl exportierender Staaten, am 14. 9. 1960 in Bagdad von Irak, Iran, Kuwait, Saudi-Arabien und Venezuela gegründete Organisation, um eine gemeinsame Erdölpolitik zu betreiben und das Preisdiktat der multinationalen Erdölgesellschaften zu durchbrechen; Sitz: Wien (bis 1965 Genf). Weitere Mitglieder sind Algerien, Indonesien, Katar, Libyen, Nigeria und die Vereinigten Arabischen Emirate; Ecuador und Gabun schieden 1992 bzw. 1996 aus. Die Preispolitik der OPEC führte zu Beginn der 1970er- und 1980er-Jahre in den westlichen Industrienationen zu Wirtschaftskrisen und war eine der Ursachen für die Schuldenkrise der dritten Welt. Wirtschaftlich ist die OPEC ein Quotenkartell , da Verabredungen über Erdölfördermengen getroffen werden. Die Macht der OPEC hängt dabei davon ab, wie hoch ihr Anteil am Rohölmarkt ist.

Duden Wirtschaft von A bis Z: Grundlagenwissen für Schule und Studium, Beruf und Alltag. 6. Aufl. Mannheim: Bibliographisches Institut 2016. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung 2016.

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