Überflussgesellschaft

auf den amerikanischen Wirtschaftswissenschaftler John Kenneth Galbraith (* 1908, † 2006) zurückgehende Beschreibung einer modernen Industriegesellschaft, die durch ein Überangebot von Gütern für den privaten Verbrauch gekennzeichnet ist (z. B. Automobile), während der staatliche Sektor (z. B. Straßen) eher unterversorgt ist. Als einflussreicher Ökonom und Sozialkritiker sprach Galbraith (er war Berater der US-Präsidenten Johnson, Carter und Clinton) von privater Verschwendung und öffentlicher Armut und setzte sich für die Stärkung des öffentlichen Bereichs ein.

Duden Wirtschaft von A bis Z: Grundlagenwissen für Schule und Studium, Beruf und Alltag. 6. Aufl. Mannheim: Bibliographisches Institut 2016. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung 2016.

Nach oben © Bundeszentrale für politische Bildung Zur klassischen Website von bpb.de wechseln