Berliner Mauer

Die Berliner Mauer war eine Mauer, die West-Berlin von Ost-Berlin und der DDR trennte.

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1945 war der zweite Weltkrieg zu Ende.
Nach dem Ende des Krieges haben die Siegermächte Deutschland aufgeteilt.
1949 entstand in West-Deutschland die Bundesrepublik Deutschland und in Ost-Deutschland die DDR.

Berlin war eine Ausnahme.
Die Siegermächte teilten Berlin in vier Teile auf.
Die Teile wurden Sektoren genannt.
Der sowjetische Sektor wurde Teil der DDR.
Dieser Teil hieß auch Ost-Berlin oder Berlin, Hauptstadt der DDR.

Der US-amerikanische, der britische und der französische Sektor zusammen hieß West-Berlin.

West-Berlin gehörte aber nicht zur Bundesrepublik Deutschland.
Es gehörte auch nicht zur DDR. Die westlichen Siegermächte kontrollierten West-Berlin.

In den ersten Jahren der Teilung Deutschlands flohen viele DDR-Bürger und Bürgerinnen in die Bundesrepublik.
Sie suchten dort ein besseres Leben als in der DDR.
Die Regierenden der DDR wollten nicht, dass die Menschen aus der DDR in die Bundesrepublik ziehen.
Deshalb bauten sie ab 1961 eine Grenze. Die Grenze war mit Mauern, Zäunen und Stacheldraht befestigt.
Man konnte die Grenze nicht ohne große Gefahr unbemerkt überschreiten.
Die Grenze trennte die DDR von der Bundesrepublik und West-Berlin.

Zu dieser Grenze gehörte auch eine Mauer um West-Berlin.
Die Mauer war drei Meter hoch.
Sie war stark bewacht.

Viele Menschen wollten nicht mehr in der DDR leben, da es viel Überwachung und Unterdrückung gab.
Einige von ihnen versuchten, die Mauer zu überwinden.
Mehrere hundert Menschen starben an der Berliner Mauer und der Grenze zwischen der DDR und der Bundesrepublik.

Andere Menschen fingen an, friedlich zu demonstrieren. Durch diese Demonstrationen setzten die Menschen durch, dass die Grenzen am 9. November 1989 geöffnet wurden.
Man sagt auch: Am 9. November 1989 ist die Mauer gefallen.

Ein Soldat der Volksarmee in einem Wachturm beobachtet die Berliner Mauer, vor 1989. (© picture-alliance, imageBROKER)



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