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17.11.2021

COP 26: UN-Klimakonferenz in Glasgow

Vom 31. Oktober bis zum 13. November verhandelte die Weltgemeinschaft bei der 26. Weltklimakonferenz darüber, wie die Klimaschutzmaßnahmen weiter verbessert werden können. Ohne erhebliche Anstrengungen droht sich die Erde einer UN-Prognose zufolge bis zum Jahr 2100 um fast drei Grad aufzuheizen.

Vom 31. Oktober bis 12. November findet in der schottischen Stadt Glasgow die Weltklimakonferenz COP 26 statt. (© picture-alliance, NurPhoto | Ewan Bootman)


Eigentlich sollte die jährlich stattfindende Weltklimakonferenz der Vereinten Nationen in Glasgow bereits 2020 stattfinden, musste jedoch aufgrund der Corona-Pandemie um ein Jahr verschoben werden. Nun treffen sich die Vertreter von fast 200 Staaten vom 31. Oktober bis 12. November 2021 zum 26. Mal zu ihrer "Conference of the Parties" (COP). Dabei ging es vor allem um die Frage, wie beschlossene Maßnahmen verbessert werden können, um bereits vereinbarte Klimaschutzziele noch zu erreichen. Weil sich die Verhandlungen äußerst schwierig gestalteten, wurde die Konferenz um einen weiteren Tag verlängert.

Die Geschichte der Weltklimakonferenzen begann vor fast dreißig Jahren. Auf der UN-Konferenz für Umwelt und Entwicklung in Rio de Janeiro einigte sich die internationale Staatengemeinschaft 1992 auf die Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen (United Nations Framework Convention on Climate Change, UNFCCC). In ihr verpflichteten sich damals 154 Staaten, die Konzentration von Treibhausgasen in der Atmosphäre auf einem Niveau zu stabilisieren, das genügt, um eine vom Menschen verursachte "gefährliche Störung" des Klimasystems zu verhindern. Die globale Erwärmung sollte zumindest verlangsamt werden. Konkrete Ziele und Maßnahmen wurden in der Konvention damals nicht festlegt. Sie werden erst seit 1995 auf den jährlich stattfindenden Klimagipfeln ausgehandelt.

Bekenntnis zum 1,5-Grad-Ziel

In ihrem Abschlusspapier bekennen sich die Staaten weit deutlicher als bislang zu dem Ziel, die Erderwärmung auf maximal 1,5 Grad im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter zu begrenzen. Die Weltgemeinschaft erkennt an, dass die Folgen des Klimawandels bei Erreichung des 1,5-Grad-Ziels wesentlich geringer ausfallen würden, als bei einem Anstieg um zwei Grad.
Im sogenannten "Klimapakt von Glasgow" werden die Staaten zudem dazu aufgefordert, bei ihren Klimazielen bis 2030 nachzubessern. Demnach reichten die bisherigen Beschlüsse auf nationaler Ebene (NDCs – nationaly determined contributions, etwa: nationale Klimaschutzbeiträge) bislang nicht aus, um das 1,5-Grad-Ziel erreichen zu können. Die nationalen Klimaziele sollen bis Ende 2022 überprüft werden, also drei Jahre früher als bisher geplant. Damit verabschiedet sich die Weltgemeinschaft von dem bei der Pariser Klimakonferenz 2015 vereinbarten Plan, die Fortschritte der Staaten beim Klimaschutz nur alle fünf Jahre zu überprüfen. Dem Glasgower Beschluss zufolge sollen Treibhausgasemissionen bis 2030 weltweit um 45 Prozent im Vergleich zu 2010 verringert werden – die Weltgemeinschaft hält fest, dass ansonsten das 1,5-Grad-Ziel nicht zu erreichen sei.

Erstmals halten die 197 Vertragsparteien der Klimakonferenz in einem Abschlussdokument auch eine konkrete Maßnahme zum Klimaschutz fest. Demnach soll die Weltgemeinschaft die Kohleverbrennung deutlich verringern. Dies gilt zumindest dann, wenn das entstehende CO2 nicht aufgefangen und gespeichert werden kann. Zunächst war in einem ursprünglichen Entwurf des Abschlussdokuments noch eine komplette Abkehr von der Kohle vorgesehen. Doch vor allem Indien und China setzten durch, dass sich der geplante Ausstieg aus der Kohle nur auf jene Strom- und Energiegewinnung bezieht, bei der nicht mithilfe der sogenannten CCS-Technologie (Carbon Capture and Storage, deutsch: Abscheidung und Speicherung von Kohlendioxid) Kohlendioxid gebunden werden kann. Kohleverstromung wird allerdings den Erwartungen zufolge auch so teurer und damit unattraktiver.
Zudem sollen dem Glasgower Beschluss zufolge "ineffiziente" Subventionen für fossile Energieträger wie Öl und Kohle gestrichen werden – der unbestimmte Begriff "ineffizient" schwächt dieses Ziel jedoch deutlich ab.

Industrieländer sollen mehr Geld bereitstellen

Die Industrieländer werden im Abschlussdokument aufgefordert, ihr Versprechen einzulösen, in armen Ländern jährlich 100 Milliarden US-Dollar für Klimaschutz und Anpassung an die Folgen der Erderwärmung bereitzustellen. Dies hatten die betreffenden Länder bereits 2009 bei der Klimakonferenz in Kopenhagen bis 2020 zugesagt. Ein von Deutschland und Kanada im Vorfeld der COP 26 erstellter Plan soll regeln, wie über die nächsten fünf Jahre die 100 Milliarden Dollar jährlich ausgeschüttet werden. Zusätzlich sieht der vereinbarte Klimapakt vor, die Unterstützung der Entwicklungsländer finanziell auf mehr als die ursprünglich vorgesehenen 100 Milliarden US-Dollar auszuweiten. Eine konkrete Summe nennt das Abschlussdokument indes nicht. Dem Wunsch vieler vom Klimawandel besonders betroffener Staaten, einen eigenständigen institutionellen Finanzrahmen zu schaffen – etwa einen Fonds zur Unterstützung der ärmeren Länder bei der Bekämpfung des Klimawandels –, wurde nicht nachgekommen.
Der Glasgower Klimagipfel konkretisierte derweil die technische Umsetzung des Pariser Klimaabkommens – so etwa bei den Regeln für einen länderübergreifenden Kohlenstoffmarkt. Reiche Länder können demnach für die Förderung von Klimaschutz im Ausland Emissionszertifikate erhalten, die sie dann auf ihre Klimabilanz anrechnen können. Mit der beschlossenen Regelung sollen Schlupflöcher geschlossen werden. Zudem wurden bei dem Spitzentreffen Berichtspflichten für die Klimaschutzanstrengungen der 197 Vertragsparteien präzisiert, die das Pariser Abkommen unterzeichnet haben.

Auch am Rande des Gipfels kam es zu wichtigen Beschlüssen: 141 Länder, die insgesamt über 90 Prozent der weltweiten Waldflächen vereinen, verpflichteten sich dazu, bis 2030 den weltweiten Verlust der Wälder zu stoppen. Weitere 105 Staaten wollen das von ihnen ausgestoßene Methan-Gas bis 2030 um fast ein Drittel reduzieren. Und 30 Staaten sowie unter anderem Unternehmen (darunter auch Automobilkonzerne) bekannten sich dazu, bis 2040 den ausschließlichen Verkauf und die Nutzung emissionsfreier Autos sicherzustellen. Deutschland gehört genauso wie China und die USA nicht zu den Unterzeichnern dieser von Großbritannien auf den Weg gebrachten Initiative.

Geteiltes Echo zu Beschlüssen

Viele Politiker und Politikerinnen wie etwa Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) und auch ein Teil der Experten und Expertinnen zeigten sich zunächst zufrieden mit den Ergebnissen der Konferenz. Sie sehen in den Beschlüssen der COP 26 ein vervollständigtes Regelwerk zur Umsetzung des Pariser Abkommens.

Diverse Expertinnen und Experten sowie der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) sind dagegen unzufrieden mit den Resultaten. Teils heftige Kritik kam von Umweltorganisationen. Sie kritisierten etwa, dass der Ausstieg aus der Kohle nicht deutlicher formuliert wurde. Auch Antonio Guterres, UN-Generalsekretär, zeigte sich unzufrieden mit den Resultaten: "Es ist ein wichtiger Schritt, aber es ist nicht genug. Es ist Zeit, in den Notfallmodus zu gehen."
Die nächste Weltklimakonferenz (COP 27) findet 2022 in Ägypten statt.


Die Klimarahmenkonvention - 196 Staaten und die EU als Unterzeichner

Mittlerweile haben 197 Vertragsparteien die Klimarahmenkonvention unterzeichnet – 196 Staaten sowie die EU. Bei der ersten Vertragsstaatenkonferenz 1995 in Berlin kamen die teilnehmenden Staaten zu dem Schluss, dass es für einen effektiven Klimaschutz ein rechtlich bindendes Abkommen benötige. 1997 verabschiedete der Großteil der Weltgemeinschaft bei der dritten Klimakonferenz in Japan das Kyoto-Protokoll. Es trat im Februar 2005 in Kraft – bis dahin hatten 141 Staaten das Abkommen ratifiziert. Darin verpflichteten sich fast alle Industriestaaten erstmals rechtsverbindlich zur Reduzierung der Treibhausgase – diese sollten bis 2012 um rund 5 Prozent im Vergleich zu 1990 sinken. Die Vertragsstaaten der Europäischen Union verpflichteten sich darüber hinausgehend um eine Reduzierung um insgesamt acht Prozent gegenüber 1990. Die Vereinigten Staaten, damals der größte Verursacher von Treibhausgasen, traten 2001 aus dem Abkommen aus.

2012 endete die erste Periode des Kyoto-Protokolls. Erst kurz vor dessen Ablauf einigten sich die Vertragspartner in Doha, Katar (COP 18) darauf, das Protokoll bis 2020 fortzusetzen und die Emissionen weiter abzusenken. Die teilnehmenden Länder verpflichteten sich, ihre Emissionen bis 2020 um insgesamt 18 Prozent zu senken. Die EU sagte eine Verringerung ihrer Emissionen um 20 Prozent zu. Japan, Neuseeland, Russland und auch die USA hingegen nahmen nicht mehr an der zweiten Verpflichtungsperiode von Kyoto teil. Kanada war bereits 2011 aus dem Abkommen ausgetreten. Damit waren die an der zweiten Laufzeit des Protokolls teilnehmenden Staaten nur noch für knapp 15 Prozent der globalen CO2-Emissionen verantwortlich.

Zwar verringerte sich in den ersten Jahren nach Inkrafttreten des Protokolls der weltweite Anstieg an Treibhausgasemissionen; allerdings hat einem Bericht der Weltorganisation für Meteorologie (WMO) zufolge die Konzentration an Treibhausgasen in der Atmosphäre im Jahr 2020 einen Höchstwert erreicht. Und auch der jährliche globale CO2-Ausstoß stieg zwischen 2008 und 2018 von rund 30 auf etwa 37 Gigatonnen.

Ein weiteres Problem: weder Entwicklungs- noch Schwellenländer mussten verbindliche Maßnahmen zum Schutz des Klimas ergreifen – darunter auch China, das zum weltweit größten CO2-Emittenten aufstieg: 2019 gingen rund 28 Prozent des gesamten Kohlendioxids-Ausstoßes auf die Volksrepublik zurück. Dahinter rangierten die USA mit 14,5 Prozent, gefolgt von Indien, einem weiteren Schwellenland, mit gut 7 Prozent.



Lange Zeit war sich die Weltgemeinschaft nicht darüber einig, welchen Wert die menschengemachte Erderwärmung nicht überschreiten sollte. Bei der 16. Klimakonferenz in Mexiko 2010 wurde dann vereinbart, die Treibhausgasemissionen soweit zu mindern, dass eine Zwei-Grad-Obergrenze nicht überschritten wird.

Pariser Klimaabkommen verpflichtet auch Schwellenländer zum Klimaschutz

Am 12. Dezember 2015 beschloss die Weltgemeinschaft schließlich das Pariser Klimaabkommen als Nachfolgedokument des Kyoto-Protokolls. Fast alle Staaten sowie die Europäische Union vereinbarten verbindlich, die Erderwärmung im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter auf deutlich unter zwei Grad Celsius zu begrenzen, möglichst sogar auf unter 1,5 Grad. So sollen die drastischsten Folgen des Klimawandels eingedämmt werden. Das Abkommen von Paris trat im November 2016 in Kraft, nachdem es von 55 Staaten, die mindestens 55 Prozent der weltweiten Treibhausgase ausstoßen, ratifiziert wurde. Nachdem 2017 auch Syrien und Nicaragua beitraten, gehören ihm mittlerweile alle UN-Staaten an. In manchen Ländern jedoch dauerte es, bis das Abkommen ratifiziert wurde. So stimmte etwa das türkische Parlament dem Abkommen erst im Oktober 2021 zu. In einzelnen Ländern wie Eritrea und dem Iran steht die Ratifizierung noch aus.

2017 hatten die USA vor allem aus wirtschaftlichen Gründen ihren Austritt erklärt, der 2020 auch vollzogen wurde. Unter dem neuen US-Präsident Joe Biden traten die USA 2021 der Vereinbarung erneut bei.

Anders als das Kyoto-Protokoll sieht das Pariser Abkommen vor, dass auch Schwellen- und Entwicklungsländer nationale Selbstverpflichtungen ausarbeiten. Die Vertragsstaaten sind völkerrechtlich allerdings nicht verpflichtet, diese Klimaschutzziele tatsächlich zu erreichen. Jedoch müssen die Länder sich mit entsprechenden Gesetzen zumindest darum bemühen. Diese "nationally determined contributions (NDCs)", also nationale Beiträge zum Klimaschutz, sollen alle fünf Jahre überprüft und von den Staaten gegebenenfalls durch neue, strengere Maßnahmen ersetzt werden.

Die Kosten für den Klimaschutz und nötige Maßnahmen zur Anpassung an das sich verändernde Klima für Schwellen- und Entwicklungsländer müssen vor allem die Industriestaaten tragen. So sollen diese allein zwischen 2020 bis 2025 aus öffentlichen und privaten Quellen jährlich 100 Milliarden US-Dollar für Klimaschutzprojekte in Entwicklungsländern bereitstellen.

2018 wurde bei der 24. UN-Klimakonferenz in Katowice, Polen, ein gemeinsames Regelbuch für die Umsetzung der Ziele von Paris vereinbart. Die entscheidenden Grundlagen dafür wurden ein Jahr zuvor in Bonn bei der COP 23 ausgearbeitet. Seither sind verbindliche Transparenzstandards und einheitliche Regeln, Verfahren und Leitlinien für alle Vertragsparteien festgelegt. Auf diese Weise sollen nationale Fortschritte bei der CO2-Reduktion international überprüfbar sein. Ein Problem aus Sicht von Kritikern und Kritikerinnen bleibt, dass die angepeilten Höchstwerte bei den Emissionen zwar völkerrechtlich verbindlich sind, die Nichterfüllung jedoch keine Sanktionen zur Folge hat.

Erderwärmung bis 2100 um bis zu 2,7 Grad Celsius

Derzeit sind viele Länder weit davon entfernt, ihre selbst gesteckten Ziele bis 2030 zu erreichen. Einem neuen Bericht der Vereinten Nationen zufolge werden selbst für den Fall, dass alle Staaten ihre zugesagten nationalen Ziele einhalten, die weltweiten Emissionen am Ende des Jahrzehnts um 16 Prozent höher sein als im Jahr 2010.

In dem Bericht der UN-Klimaagentur wird zudem bis zum Jahr 2100 eine Erwärmung um 2,7 Grad Celsius prognostiziert, wenn die Staatengemeinschaft nicht gegensteuere. Die Welt sei "auf einem katastrophalen Weg", so UN-Generalsekretär António Guterres. In dem Bericht überprüften Experten und Expertinnen die im Rahmen des Pariser Abkommens eingegangenen nationalen Klimaschutz-Verpflichtungen von 191 Ländern darauf, ob sie geeignet sind, den Temperaturanstieg auf unter zwei Grad im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter zu begrenzen. Das sind sie dem Ergebnis der Untersuchung zufolge nicht. Guterres warnte für den Fall, dass das 1,5-Grad-Ziel verfehlt werde, vor einem "massiven Verlust von Menschenleben".

Wird die 1,5-Grad-Marke bereits 2030 überschritten?

Das Versprechen, ihre für das Pariser Abkommen zugesagten Einsparziele zu überarbeiten, haben bisher 113 Vertragsstaaten eingelöst. Im Rahmen des Pariser Abkommens waren die Länder ursprünglich bis Ende 2020 dazu aufgerufen gewesen, ihre nationalen Klimaschutzbeiträge an die aktuellen Emissions- und Temperatur-Entwicklungen anzupassen und gegebenenfalls neue Ziele bis 2030 vorzulegen. Der Weltklimarat IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change) rechnet damit, dass die globale Durchschnittstemperatur bereits im Jahr 2030 über 1,5 Grad Celsius im Vergleich zum vorindustriellen Niveau liegen wird. Dies wäre ein Jahrzehnt früher als noch vor drei Jahren prognostiziert. Die Welt hat sich seit Beginn der Industrialisierung bereits um 1,2 Grad Celsius erwärmt.

Die Vereinten Nationen kritisieren, dass viele Staaten noch immer stark auf fossile Energieträger setzen. Der Weltklimarat warnt, es werde künftig häufiger zu bisher selten auftretenden Wetterextremen kommen. Auch wenn es gelinge, den Temperaturanstieg auf 1,5 Grad zu begrenzen, sei zum Beispiel künftig mit extremen Hitzewellen, wie sie bisher etwa alle 50 Jahre auftraten, einmal pro Jahrzehnt zu rechnen. Dürren und Tropenstürme würden sich spürbar häufen, der Meeresspiegel deutlich ansteigen.

Um die Erwärmung deutlich unter zwei Grad zu halten, müssten die Emissionen den Vereinten Nationen zufolge 2030 um 45 Prozent im Vergleich zu 2010 gesenkt werden. Dabei sind vor allem die Industrie- und die großen Schwellenländer gefragt. Derzeit sind die G20-Länder für 80 Prozent aller Emissionen verantwortlich.

Hohe Erwartungen an COP 26

Anlässlich der bevorstehenden Weltklimakonferenz COP26 in Glasgow legt der Künstler Greg Mitchell am 25. Oktober letzte Hand an sein Wandgemälde in der Princes Street in Edinburgh. Darauf ist die brennende Erde und die Aufschrift "While you were talking" (deutsch: "Während ihr geredet habt") zu sehen. (© picture-alliance, empics | Jane Barlow)

Die britischen und italienischen Organisatoren empfingen zur diesjährigen Weltklimakonferenz in Glasgow 120 Staats- und Regierungschefs sowie rund 25.000 Delegierte. Es war die größte Klimakonferenz seit der COP 21 in Paris 2015. Auch viele nicht-staatliche Akteure von Nichtregierungsorganisationen, Unternehmen und internationalen Klima-Initiativen waren angereist. Nichtregierungsorganisationen hatten in den Wochen vor dem Gipfel allerdings kritisiert, Reisehürden, Corona-Infektionswellen und ein ungleicher Zugang zu Impfstoffen drohten viele Vertreter und Vertreterinnen aus Entwicklungsländern auszuschließen.


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