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28.1.2013

Emanzipatorische Elemente des Nationalsozialismus

Jaana Müller am 28.01.2013

Für eine bestimmte Bevölkerungsgruppe in Österreich habe der Nationalsozialismus gewisse Freiheiten geboten, so Dr. Elissa Mailänder, Centre d’Histoire de Sciences Po, im Interview mit Miriam Menzel. Dies habe insbesondere für junge Frauen gegolten, vorausgesetzt sie erfüllten die Rassen- und Erbkriterien.

Elissa Mailänder im Interview bei der 4. Internationalen Konferenz zur Holocaustforschung in Berlin. (© 2013 Bundeszentrale für politische Bildung)

Elissa Mailänder hielt am zweiten Konferenztag den Vortrag "Alte Kameradinnen: Das Erlebnisangebot des Nationalsozialismus für junge ,Ostmärkerinnen’". Den Textbeitrag zu ihrem Vortrag finden Sie hier und als PDF-Icon pdf zum Download.

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Im Interview: Elissa Mailänder

Elissa Mailänder

Elissa Mailänder ist seit April 2012 Associate Professor am Centre d’Histoire de Sciences Po. Zwischen 2009 und 2012 war sie Fachlektorin des DAAD in Paris, wo sie an der École des Hautes Études en Sciences lehrte. Außerdem war sie als Koordinatorin des Doktorandenprogramms des Centre interdisciplinaire d’études et de recherches sur l’Allemagne tätig. 2007 promovierte Elissa Mailänder an der École des Hautes Études en Sciences Sociales. Anschließend war sie wissen-schaftliche Mitarbeiterin am Kulturwissenschaftlichen Institut in Essen, wo sie unter der Leitung von Harald Welzer das Forschungsprojekt Referenzrahmen des Helfens 1933-1945 koordinierte. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Täter- und Helferforschung, Alltags­geschichte der Gewalt, Geschlechter- und Sexualitätsgeschichte des Nationalsozialismus.





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