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29.1.2013

Die NS-Propaganda als gescheitertes Projekt

Miriam Menzel am 29.01.2013

Die Volksgemeinschaft stellte sich nicht über die nationalsozialistische Propaganda her, so Janosch Steuwer, Ruhr-Universität Bochum, im Interview mit Miriam Menzel. Steuwer forscht zu Tagebüchern aus der NS-Zeit und erklärt, warum das Jahr 1939 eine wichtige Zäsur für die nationalsozialistische Gemeinschaft darstellte, wie man mit Leerstellen in Egodokumenten umgeht und wieso seine Quellen auch für Schüler interessant sind.

Janosch Steuwer, Ruhr-Universität Bochum, im Videointerview mit Miriam Menzel auf der 4. Internationale Konferenz zur Holocaustforschung. (© 2013 Bundeszentrale für politische Bildung)

Janosch Steuwer war Referent im Workshop 4 "Vom Volksempfänger zu Facebook: Massenmedien – Gemeinschaftsbildung – Widerstand".


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Im Interview: Janosch Steuwer

Janosch Steuwer

Janosch Steuwer ist seit 2011 Mitarbeiter am Lehrstuhl für Zeitgeschichte der Ruhr-Universität Bochum im DFG-Forschungsprojekt Der Nationalsozialismus als biographische und gesellschaftliche Herausforderung. Formen des individuellen Umgangs mit dem Nationalsozialismus nach 1933 und nach 1945. Er studierte von 2003 bis 2008 Geschichte und Politikwissenschaften an den Universitäten Bochum und Bielefeld. Von 2009 bis 2011 war er Mitarbeiter im Forschungsprojekt zur Geschichte der Stiftung Erinnerung Verantwortung und Zukunft und ihrer Partnerorganisation im Teilprojekt Öffentliche Meinung und Zwangsarbeiterentschädigung. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen Gesellschaftsgeschichte des Nationalsozialismus, Geschichte der Wiedergutmachung nationalsozialistischen Unrechts und Geschichte der europäischen Parteienkooperation, insbesondere rechtsextremer Parteien.


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