Dossier

Der Filmkanon



Auf Einladung der Bundeszentrale für politische Bildung kamen im Juli 2003 Filmschaffende, Filmhistoriker/-innen, Filmkritiker/-innen und Personen der Filmpädagogik zusammen, um einen Filmkanon von 35 Filmen zu diskutieren und zu beschließen. Ziel war es, bedeutenden Werken der Filmgeschichte auch im Schulunterricht mehr Aufmerksamkeit zu verschaffen und so der filmschulischen Bildung in Deutschland neuen Auftrieb zu geben. Der Kanon erhebt dabei nicht den Anspruch, einen vollständigen Überblick über das umfangreiche Schaffen der schon über 100-jährigen Filmgeschichte zu geben. Vielmehr will er sensibilisieren für die Vielfältigkeit dieser Kunstform, für die Geschichte des bedeutendsten Mediums des 20. Jahrhunderts und für das Verstehen des Films der Gegenwart.

Der hier vorliegende Kanon ist als historisches Dokument zu verstehen, das zum Zeitpunkt der Entstehung eine große Bedeutung für die schulische Filmbildungsarbeit hatte, aber seitdem nicht mehr aktualisiert wurde. Angesichts der wachsenden Bedeutung diverser Standpunkte und Betrachtungsweisen in Gesellschaft und Schule, erscheint die Erweiterung oder Abänderung eines mustergültigen Kanons immer unvollständig. Die Bundeszentrale für politische Bildung beschäftigt sich in bei ihren Formaten der Filmbildung mit den vielfältigen Perspektiven der Bewegtbildproduktion, etwa auf der Plattform kinofenster.de.

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