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29.5.2002

Ein Tag im Juli, Berlin 1945

Anfang Juli 1945 zogen amerikanische und britische Truppen in das von der Roten Armee eroberte Berlin ein. Anhand dokumentarischen Materials schildert der Film den Zustand der zerstörten Stadt und die ersten Versuche, das Chaos zu beheben.

Buch: John Lionel Bandmann, Jost von Morr
Produktion: Chronos-Film, Bundesrepublik Deutschland 1945/1975
Format: 37 Min. - VHS-Video - farbig
Stichworte: Deutschland nach 1945 - Geschichte - Weltkrieg II
FSK: 6 Jahre
Kategorie: Dokumentarfilm



Inhalt: Anfang Juli 1945 zogen amerikanische und britische Truppen in das von der Roten Armee eroberte Berlin ein. Anhand dokumentarischen Materials schildert der Film den Zustand der zerstörten Stadt und die ersten Versuche, das Chaos zu beheben.

Das Filmmaterial wurde 1945 von Angehörigen der US-Air Force erstellt, die im Auftrag der Militärführung die Hauptstadt des besiegten Landes photographieren sollten. Die für die damalige Zeit ungewöhnlichen Farbaufnahmen lagen als geheimes Material lange Zeit in amerikanischen Archiven. Für diesen Film wurden sie erstmals zur Veröffentlichung freigegeben. Sie vermitteln den vordergründigen Eindruck einer "Idylle der Zerstörung", belegen jedoch nach Intention des Filmes auch den Überlebens- und Aufbauwillen der Bevölkerung inmitten des Chaos in den Julitagen in Berlin. Die Dokumentation eignet sich als Ersatz für die fehlende eigene Anschauung und als Abschluß einer Behandlung des Themas "Zweiter Weltkrieg".
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