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Mit der Aussetzung der Wehrpflicht zum 1. Juli 2011 wurde die Bundeswehr zur Freiwilligenarmee. Befürworter der Wehrpflicht wiesen bis zuletzt daraufhin, dass es die Wehrpflicht sei, die dafür gesorgt habe, dass die Bundeswehr in der Mitte der Gesellschaft verankert geblieben ist. Kritiker hatten dagegen bemängelt, dass von Wehrgerechtigkeit keine Rede mehr sein könne. Sparzwänge und die Notwendigkeit einer grundlegenden Reform der Bundeswehr ermöglichten dann die relativ einvernehmliche und rasche Aussetzung der Wehrpflicht.

Das Ende des Wehrdienstes zog auch das Ende des Zivildienstes nach sich. Auf den "Zivi", der in den ersten Jahrzehnten nach Einführung der Wehrpflicht noch als "Drückeberger" galt, wollten oder konnten bald zahlreiche soziale Einrichtungen kaum mehr verzichten. Mit der Einführung des Bundesfreiwilligendienstes versucht die Bundesregierung, die entstandene Lücke zu schließen.


Seiten: 64, Erscheinungsdatum: 28.11.2011, Erscheinungsort: Bonn, Bestellnummer: 7148

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