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Heute gibt es scheinbar keine Nische, keine Sache oder Dienstleistung, die nicht handelbar wäre. Der Welthandel ist online, in Echtzeit organisiert. Diese schöne neue Welt hat jedoch ihre Kehrseiten. Der Preis für das Fleisch ist niedrig, weil die langfristigen Kosten des Raubbaus an den Tropenwäldern nicht eingerechnet werden und weil subventionierte Waren woanders Absatzmärkte auf Kosten der regionalen Hersteller dominieren. Digitale Logistikketten bringen uns nahezu alles umstandslos ins Haus, der Preis können aber leere Stadtzentren sein oder der Ausverkauf unserer digitalen Bürgerrechte. Der weltweite Freihandel bietet viele Möglichkeiten in unserer nahtlos vernetzten Welt. Aber wie steht es um die mühsam erkämpften sozialen, rechtlichen und umweltpolitischen Standards? Handel ist die bewegliche Seite der Macht. Der Reichtum der einen, wenigen kam und kommt oft aus der Übervorteilung und Ausbeutung der anderen, vielen. Mit der Welt des Handels kommen auch die Widersprüche, Ungerechtigkeiten und ungelösten Fragen der Welt und der Gesellschaft in den Blick. Was ist uns etwas wert? Zeit, zu handeln.

In dieser kostenlosen Frühjahrsausgabe des Magazins fluter und auf www.fluter.de sind wir einigen Geschichten des Handels nachgegangen.


Herausgeber: bpb, Seiten: 52, Erscheinungsdatum: 17.03.14, Erscheinungsort: Bonn, Bestellnummer: 5850

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