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Angst ist mehr als ein Gefühl. Beim Nachdenken darüber begegnen wir den Schnittstellen von persönlichen und gesellschaftlichen Verhältnissen. Wer steht mir bei? Wem kann ich vertrauen, was will ich mir selbst zutrauen? Wer sich diesen Fragen offen stellt, erfährt alle, auch Angst erzeugende Verhältnisse als veränderbar: Sei es, um sich in dynamischen Märkten zu behaupten und neue Geschäftsmodelle auszuprobieren oder um gegen politische Unterdrückung aufzustehen, wie junge Menschen in Ägypten, Hongkong oder der Ukraine. Aber auch bei uns gibt es Menschen, die fundamentale Ängste haben müssen. Ihre Ängste sind nicht nur ein Spiegel, sondern auch die Warnsignale gesellschaftlicher Konflikte. Eine wichtige Verbündete der Angstkultur ist die Bequemlichkeit des Konformismus, der vorschnelle Rückzug auf das Vorgegebene. Die Arbeit der Veränderung ist dagegen nicht leicht, aber sie kann befreiend wirken. Souveränität gelingt, wo Ängste unser Handeln prägen aber nicht diktieren können.


Herausgeber: bpb, Seiten: 52, Erscheinungsdatum: 15.12.2014, Erscheinungsort: Bonn, Bestellnummer: 5853

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