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Die 30 Menschenrechtsartikel stehen ständig auf dem Prüfstand. Haben wir wirklich an alle und alles gedacht? Seit der Allgemeinen Menschenrechtserklärung 1948 haben die Staaten der UNO die Grundanliegen der ursprünglichen Artikel weiterentwickelt, präzisiert und in geltendes Recht umgesetzt - durch internationale Pakte, neue Verträge und Konventionen.

Das Ringen um die Menschenrechte ist immer auch mit Kämpfen und extremen Opfern verbunden. Der Kampf um die Menschenrechte ist heute sehr viel sichtbarer und zu einer internationalen Bewegung gewachsen. Die Opfer selbst, Nichtstaatliche Organisationen und die Medien schlagen Alarm und bringen Kontroll- und Justizmechanismen in Gang. Seit den 1990er-Jahren gibt es den Internationalen Strafgerichtshof, um schwere Menschenrechtsverletzungen zu ahnden.

Die Weltgemeinschaft ist sensibilisiert und schaut hin, was die Rechtsbrecher in den anderen Ländern machen. So mussten sich etwa argentinische Offiziere der ehemaligen Militärdiktur 1983 vor ihrer Landesjustiz verantworten. Und seit Sommer 2007 läuft das internationale Sondertribunal in Den Haag gegen Liberias Ex-Staatschef Charles Taylor, dem Verbrechen gegen die Menschlichkeit vorgeworfen werden. Jeder ist gefragt und verpflichtet, die Augen offen zu halten. Wenn die Würde eines anderen in Gefahr gerät, ist Zivilcourage auch Menschenrechtsschutz - und für seine Rechte auf die Straße zu gehen sowieso.

fluter beleuchtet in den Geschichten wo Menschenrechte heute gefährdet sind. Das Themenheft zeigt aber auch, warum es sich lohnt für Menschenrechte zu kämpfen und welche Institutionen und Akteure das tun. Wo die Grenzen der Menschenrechte liegen, wer die Kritiker sind und was sie sagen.


Herausgeber: Bundeszentrale für politische Bildung, Seiten: 52, Erscheinungsdatum: Dezember 2008, Erscheinungsort: Bonn, Bestellnummer: 5829

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