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15.6.2016

Checkpoint bpb – die Montagsgespräche: "Auf Sand gebaut – eine Ressource verschwindet"

27 Meter hoch und ebenso breit – das wären die Ausmaße der Mauer, die sich allein mit dem jährlich für die Betonproduktion abgebauten Sand und Kies einmal rund um den Äquator bauen ließe. Aber woher kommt der ganze Sand, wofür wird er gebraucht und welche Alternativen gibt es zu dem knapp werdenden Rohstoff?

Sandwüste (Xinjiang) (© picture alliance/ZUMA Press)

Von einer breiten Öffentlichkeit weitgehend unbeachtet geht uns der Sand aus. Sand und Kies aber sind nach Wasser die meistgenutzten Ressourcen unserer Erde. Nach Schätzungen der UN-Umweltorganisation UNEP ließe sich allein mit der für die Betonproduktion abgebauten Menge Sand und Kies eine 27 Meter hohe wie breite Mauer einmal um den Äquator bauen – und zwar jedes Jahr aufs Neue.

Ohne künstliche Aufschüttung würden viele Strände von Miami bis Sylt über kurz oder lang ans Meer verloren gehen. Und auch für weniger offensichtliche Dinge des täglichen Lebens ist Sand ein wichtiger Bestandteil. Er findet sich in vielen Verpackungen, in Computerchips sowie in Kosmetika und sogar in unseren Lebensmitteln. Wie entsteht Sand und warum gehen seine natürlichen Vorkommen zur Neige? Welche Folgen hat der Abbau für Mensch und Umwelt? Was hat es mit der "Sandmafia" auf sich, und warum gehören ausgerechnet einige Wüstenstaaten zu den größten Importeuren des Rohstoffs?

Mit unseren Gästen sprachen wir in der 16. Ausgabe der Reihe "Checkpoint bpb – die Montagsgespräche" über eine Ressource, die es eben nicht wie Sand am Meer gibt. Woher kommt der Sand und woher unser Hunger nach ihm? Welche Alternativen gibt es und wo ist ein Umdenken gefragt, um langfristig verantwortungsvoll und nachhaltig mit dem kostbaren Rohstoff umzugehen?

Zum Auftakt unserer Diskussion zeigten wir einen Ausschnitt aus der Videoinstallation "Fortuna Hill" der Künstlerin Stefanie Zoche, in der sie sich kritisch mit dem Thema Sandabbau auseinandersetzt.
Link: www.haubitz-zoche.de/fortuna-hill


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Doku Fortuna Hill, Videoinstallation von Stefanie Zoche from Haubitz Zoche on Vimeo.

Es diskutierten: Moderiert wurde der Abend von Dunja Funke, Gastgeberin des Checkpoints, und Hellmuth Nordwig, Bayerischer Rundfunk.

Konzept und Organisation: Agentur relations*, Berlin, im Auftrag der bpb.

 1 Serviette zum Happen Wissen 2 Lothar G. Kopp begrüßt Publikum und Gäste 3 Blick in den gut besuchten Berliner Veranstaltungssaal der bpb 4 v.l.n.r. Hermann Keßler, Moderator Hellmuth Nordwig, Stefanie Zoche, David Tudiwer 5 Aufmerksames, sehr interessiertes Publikum 6 Moderator Hellmuth Nordwig vom BR befragt die Künstlerin Stefanie Zoche 7 Hermann Keßler vom Umweltbundeasamt bei seinem Impulsvortrag 8 Ohne Technik keine Dokumentation 9 Sinnliche Erfahrung, so fühlt sich Wüstensand an 10 Fragerunden mit dem Publikum 11 Dunja Funke eröffnet die Fragerunden für das Publikum 12 Fragen und Antworten 14 Beim Get Together 15 Ein Häppchen für den Nachhauseweg 16 Blick auf den Checkpoint Charlie, Berliner Dienstsitz der BpB


Der Audiomitschnitt zum Mithören:
Checkpoint bpb – die Montagsgespräche: "Auf Sand gebaut – eine Ressource verschwindet" - Audiomitschnitt (© bpb)

Termin

06.06.2016 von 19:00 bis 21:00

Ort

Bundeszentrale für politische Bildung
Friedrichstraße 50
10117 Berlin
4. Stock, Veranstaltungssaal

Aprechpartner vor Ort

Lothar G. Kopp, bpb, und Toni Lückenbach, Agentur relations*, Berlin

Veranstalter

Bundeszentrale für politische Bildung
Lothar G. Kopp
Fachbereich Veranstaltungen, Berlin
lothar.kopp@bpb.bund.de
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