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22.8.2018

Schulporträt: Alemannenschule Wutöschingen

Redaktion | Theresa Samuelis am 18.09.2018

Input-Räume, Marktplatz, Lernatelier – an der Alemannenschule Wutöschingen gibt es kaum noch "normale" Klassenzimmer. So soll Lernen auf vielfältigen Wegen ermöglicht werden. Wir haben uns angeschaut, wie Lernraum hier gedacht und genutzt wird.

Bildergalerie zur Alemannenschule Wutöschingen, wo der Lernraum neu gedacht wird. Klicken Sie auf das Foto, um zur Bildergalerie zu gelangen. Lizenz: cc by-sa/4.0/deed.de (bpb/ Fotografin: Theresa Samuelis)


Steckbrief: Alemannenschule Wutöschingen




Allgemein

Die Alemannenschule Wutöschingen (ASW) ist seit 2012 eine öffentliche Gemeinschaftsschule (zuvor Grund- und Hauptschule) mit rund 450 Schülerinnen und Schülern in den Stufen 5 bis 10 sowie zwei dazugehörigen Grundschulen. Schulträger ist die Gemeinde Wutöschingen. Die ASW – insbesondere die Lernbereiche für die Stufen 5 bis 10 – wurde von 2011 bis 2015 grundlegend zu ihrer aktuellen Schul- und Raumstruktur um- und neugebaut. Die Umbaukosten der bestehenden Gebäude (heute: Blaues und Grünes Haus) betrugen dabei rund 1 Mio. Euro; der Neubau (Weißes Lernhaus) kostete insgesamt 5,7 Mio. Euro – 2,2 Mio. Euro speisten sich dabei aus Schulbaufördermitteln des Landes Baden-Württemberg, der Rest wurde von der Gemeinde Wutöschingen getragen, die vor allem aufgrund des ansässigen Aluminiumwerkes starke wirtschaftliche Voraussetzungen hat. Das pädagogische Konzept basiert auf den Säulen der Individualisierung von Lernweg, Lernplatz und Lernbegleitung, des kooperativen Lernens sowie neu gedachten Lernorten. Digitale Medien sind aktiver Teil des Lernprozesses. Im Leitbild der Schule ist von Lernpartnerinnen und Lernpartnern (Schülerinnen und Schülern) sowie Lernbegleiterinnen und Lernbegleitern (Lehrenden) die Rede. Mehr Informationen finden Sie auf der Schulwebsite sowie auf der Seite der Gemeinde Wutöschingen.

Raumprinzip
Entwicklung des Lernraums: Blaues Haus, Grünes Haus, Weißes Haus

Die ASW besteht im Wesentlichen aus drei Häusern, die ihren Namen der Farbe ihrer Teppiche bzw. Innenraumgestaltung verdanken. In jedem Haus wird das Raumprinzip Input-Räume/Marktplatz/Lernatelier umgesetzt.



"Die Folgen des Internets sind eine methodische Herausforderung, keine technische."

Szene aus der spielerischen Unterrichtspraxis der T(o)uring Schule. (© Thomas Meyer)


Die "T(o)uring-Schule" nimmt gemeinsam mit Lehrern und Schülern das Internet der Dinge unter die Lupe. Das Prinzip: eine mobile Pop-Up-Schule, die das Internet und Schule als soziale Räume erfahrbar macht – spielerisch und ganz ohne Hightech.

Zum Interview mit Thomas Meyer, dem Gründer der "T(o)uring-Schule"
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