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16.6.2015

Glossar

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Asset Backed Securities (ABS, engl., etwa "forderungsbesicherte Wertpapiere")

ABS sind ein Instrument für die Finanzierung von Unternehmen. ABS sind über Vermögenswerte, also zum Beispiel über Hypotheken- oder Automobilkredite abgesicherte verbriefte Anleihen. Um das Risiko einer dieser Anleihen zu verringern, werden darin mehrere dieser Papiere gebündelt. In der Finanzkrise 2007/2008 erwiesen sich ABS als "Brandbeschleuniger", da die Risiken durch die Bündelung nicht nur breiter gestreut, sondern auch verschleiert worden waren. Beim Platzen der US-Kreditblase verloren viele ABS unerwartet stark an Wert. Die US-amerikanische Notenbank Fed kaufte diese im großen Stil auf, um die Banken zu entlasten. In Europa sind ABS weniger verbreitet. Trotzdem kauft die Europäische Zentralbank sie seit Oktober 2014 genauso wie sogenannte Covered Bonds an. Damit sollen in den Bankbilanzen Risiken minimiert, Platz für die Vergabe neuer Kredite an Unternehmen geschaffen und so letztlich das Wirtschaftswachstum angekurbelt werden.





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